Böses Erwachen nach Rückkehr

Corona-Schock für Münchner Firmen-Chef: Sein Angestellter hat plötzlich 250.000 Euro im Gefrierschrank

Die Altstadt von München mit der Frauenkirche ist vor den Alpen und dem gefärbten Abendhimmel zu sehen.
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Ein Münchner Firmenchef aus der Altstadt erlebte nach seiner Rückkehr aus dem Ausland eine böse Überraschung. (Symbolfoto)

Als ein Münchner Firmenchef aufgrund der Corona-Pandemie erst nach drei Monaten wieder in die Stadt zurückkehrt, fehlen Firmengelder in sechsstelliger Höhe.

  • Ein Firmeninhaber aus München konnte wegen der Corona-Pandemie monatelang nicht nach Deutschland einreisen.
  • In der Zwischenzeit kündigt ein Mitarbeiter das Arbeitsverhältnis.
  • Als dem Chef die Rückreise gelingt, fehlen Firmengelder in Höhe eines sechsstelligen Betrags.

München - Von März bis Juni hielt sich ein 59-jähriger Inhaber einer Firma aus der Münchner Altstadt im Ausland auf. Wegen der Corona-Pandemie konnte er monatelang nicht nach Deutschland einreisen. Deshalb beauftragte er einen 63-jährigen Angestellten, Firmengelder in der Höhe von 250.000 Euro von einem Konto zu holen und in einen Tresor zu legen.

Schock für Firmenchef aus München: Als er aus dem Ausland zurückkehrt, fehlen 250.000 Euro auf dem Firmenkonto

Kurz bevor dem Inhaber die Rückreise nach Deutschland gelingt, kündigt der 63-jährige Angestellte aus dem Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz das Arbeitsverhältnis. Als der Firmeninhaber Anfang Juni nach München zurückkehrte dann der Schock: Im Tresor fehlt jede Spur von dem Geld.

Der ehemalige Angestellte war unterdessen nicht mehr erreichbar. Daraufhin erstattete der 59-jährige Firmenchef Anzeige bei der Polizei. Infolgedessen erließ das Amtsgericht Anfang Juli einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des ehemaligen Angestellten. Doch der Beschluss konnte nicht vollzogen werden. Denn: Die Wohnung im Landkreis Starnberg war leer.

München: 250.000 Euro von Firmenkonto verschwunden - Geld in Gefrierschrank gefunden

Der 63-Jährige war in der Zwischenzeit verzogen. Der neue Wohnort des ehemaligen Angestellten wurde im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz ausfindig gemacht. Am vergangenen Montag vollzogen Beamte der Kriminalpolizei erneut einen Beschluss zur Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen. Dort konnte das Bargeld aufgefunden und gesichert werden. Laut der Polizei war es im Gefrierschrank gut versteckt. So auch das Geld eines Münchners, der es erst beim Aufräumen wiederfand.

Der 63-jährige Ex-Mitarbeiter wurde wegen Unterschlagung angezeigt. Die Ermittlungen zum Fall führt
das Münchner Kommissariat 62.

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