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Feuer in Münchner Mehrfamilienhaus: Immer wieder neue Glutnester und Einsturzgefahr - Feuerwehr nennt Details

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Die Feuerwehr München ist mit mehreren Fahrzeugen bei einem Brand in München im Einsatz.
In einer Wohnung in München Schwabing-West ist ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr ist im Einsatz. © Privat

Anstrengender Einsatz für die Münchner Feuerwehr: Aus einem Feuer in Schwabing-West wird ein Großbrand, der 140 Rettungskräfte in Atem hält. Eine Person liegt auf der Intensivstation.

Update vom 19. Oktober, 22.18 Uhr: Nach dem schweren Brand im Westen von Schwabing hat die Feuerwehr am Abend weitere Informationen zum strapaziösen Einsatz bekanntgegeben, der insgesamt etwa 140 Einsatzkräfte in Schach hielt. Kurz nach dem Betreten der Wohnung fand ein Atemschutztrupp den 65-jährigen Wohnungsinhaber bewusstlos am Boden liegend. Daraufhin wurden durch das bereitstehende Rettungspersonal lebensrettende Maßnahmen eingeleitet. Der Schwerverletzte befindet sich demnach auf der Intensivstation einer Münchner Klinik.

Beim Löschen des Feuers hätten die Einsatzkräfte immer wieder neue Glutnester ausfindig gemacht, aufgrund der hohen Zahl an Sachgegenständen. Zwischenzeitlich mussten Statiker hinzugezogen werden, um die Einsturzgefahr des Gebäudes zu erörtern. Weil diese tatsächlich bestanden habe, stoppte die Feuerwehr ihre Arbeiten. Durch die Löscharbeiten wurden auch die darunterliegenden Wohnungen in Mitleidenschaft gezogen, außerdem war ein angrenzender Supermarkt betroffen, der bis auf Weiteres den Verkaufsbetrieb aussetzte.

Erst um 19.14 Uhr rückten die letzten Kräfte von der Einsatzstelle ab, wie die Feuerwehr ausführt. Während der Maßnahmen an der Einsatzstelle war die Karl-Theodor-Straße zwischen Bonner Platz und Degenfeldstraße gesperrt. Im Einsatz waren sowohl die Berufsfeuerwehr als auch die freiwillige Feuerwehr. Die Brandursache ist Stand jetzt wohl noch unklar, der Sachschaden befindet sich Schätzungen zufolge im niedrigen bis mittleren sechsstelligen Bereich.

München: Schwerer Wohnungsbrand hält zahlreiche Einsatzkräfte in Atem

Ursprungsmeldung: München ‒ Am Dienstagmorgen (19.10.2021) kam es in der Karl-Theodor-Straße im Münchner Stadtteil Schwabing-West zu einem schweren Wohnungsbrand. Das berichtet die Feuerwehr München am Morgen auf Nachfrage. Um 8.07 Uhr erreichte der Alarm über eine brennende Wohnung die Leitstelle der Feuerwehr. An der Einsatzstelle fanden die Kräfte dann einen Zimmerbrand im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses vor. Sofort begann ein Trupp unter Atemschutz mit den Rettungs- und Löschmaßnahmen.

Die Einsatzkräfte retteten eine Person, vermutlich den Bewohner, mit sehr schweren Brandverletzungen aus der Wohnung in München und übergaben sie an die Rettungskräfte. Der Rettungsdienst versorgte die schwer verletzte Person und brachte sie nach Informationen der Münchner Feuerwehr in ein nahegelegenes Krankenhaus. Bei dem Brand sind nach Angaben der Feuerwehr weiterhin mindestens 19 Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.

Brand in München: Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen in Schwabing-West

Um kurz nach 9 Uhr meldete die Münchner Feuerwehr auf Twitter, dass das Feuer gelöscht wurde. Die Nachlöscharbeiten seien aber weiterhin im Gange, teilte auch ein Feuerwehrsprecher auf Nachfrage mit. Da weiterhin zahlreiche Kräfte im Einsatz sind, bleibt die Karl-Theodor-Straße zwischen der Belgradstraße und der Rheinstraße weiterhin voll gesperrt.

Nach aktuellem Stand gibt es keine weiteren Verletzten. Die anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses in Schwabing-West wurden nach Ausbruch des Feuers aus ihren Wohnungen evakuiert. Wie ein Sprecher der Feuerwehr München berichtet, werden die Menschen aktuell in einem Großraumrettungswagen - also einfach gesagt, einem Bus - untergebracht und betreut. Zur Brandursache und der Höhe des entstandenen Schadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. (iwe)

Durch einen Brand am U-Bahnhof Münchner Freiheit in Schwabing kam es jüngst zu massiven Verspätungen und Zugausfällen. Die Kräfte der Feuerwehr München brachten das Feuer schnell unter Kontrolle.

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