Im Schwarzlaichmoor

Im Moor nahe München: Mann entdeckt auffälliges Paket - und ruft sofort die Polizei

Beunruhigender Anblick: Dieses „Paket“ entdeckte Walter Füssl im Schwarzlaichmoor in Hohenpeißenberg.
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Beunruhigender Anblick: Dieses „Paket“ entdeckte Walter Füssl im Schwarzlaichmoor.

Walter Füssl wollte lediglich ein paar Fotos am Schwarzlaichmoor nahe München schießen.  Doch ihn erwartete nicht nur unberührte Natur. Ein aufgequollenes Paket in einem Teich machte Füssl stutzig – er rief die Polizei.

Hohenpeißenberg - Es sollte eine schöne Foto-Tour werden. Walter Füssl schnappte sich seine Ausrüstung und machte sich auf ins Schwarzlaichmoor nahe München. Die Kamera klickte, doch in der Ferne entdeckte er in einem Teich etwas, das nicht ganz ins Bild passte. Füssl setzte sein Teleobjektiv auf die Kamera, mit dem er besser in die Ferne sehen kann. Er erblickte ein längliches Objekt, umwickelt mit Decken und mit Schnüren fixiert. „Ich habe mir gleich gedacht, dass das eine Leiche sein könnte“, sagt er. Er rief die Polizei, führte drei Beamte zum abgelegenen Fundort. Seine Befürchtung bestätigte sich: In den Decken steckte ein Lebewesen. Allerdings kein Mensch, sondern ein Tier.

Gruseliger Fund nahe München: „Wir können es nicht feststellen“

Welches es ist, bleibt für immer unklar. „Wir können es nicht mehr feststellen“, sagt Herbert Kieweg, Leiter der Polizeiinspektion Schongau. Die Verwesung sei zu weit fortgeschritten. Von der Größe her tippt er auf einen Hund oder eine Ziege.

Gleich nach Füssls Meldung hatten Polizisten den Körper aus dem Sumpfgebiet gezogen. Die Fundstelle ist auf Hohenpeißenberger Flur, fast einen Kilometer von der nächsten Straße entfernt und nur zu Fuß zu erreichen. Wer nicht gerade wie Füssl auf Motivsuche ist, komme selbst als Spaziergänger dort nicht vorbei, sagt Kieweg.

Der Kadaver sei in mehrere Tücher eingewickelt und mit mehreren Pflastersteinen beschwert gewesen. „Er muss da seit Jahren drin sein und wurde jetzt aufgetrieben“, schätzt Kieweg. „Es ist schon eine ungewöhnliche Sache. Warum das Tier da hinten war, können wir uns nicht erklären.“ Es sei auch das erste Mal, dass der Polizei Schongau ein solcher Fund gemeldet wurde.

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Grusel-Fund bei Hohenpeißenberg: „Wer packt ein Tier ein und schleppt es soweit ins Moor?“

Der beschäftigt auch weiterhin Füssl. „Wer packt ein Tier ein und schleppt es so weit ins Moor?“, fragt er sich. „Das ist doch komisch. Es muss einen Grund dafür geben.“ Verängstigt hatte den Fotografen der Anblick allerdings nicht. Füssl, der in Peißenberg geboren wurde und bis zu seinem 14. Lebensjahr dort lebte, arbeitete bei der Wasserpolizei in Österreich. „Von daher habe ich schon Wasserleichen gesehen.“ Mittlerweile ist der 64-Jährige im Ruhestand, lebt in der Nähe von Wien. Im Landkreis war er für ein paar Tage Urlaub, um seine Tante zu besuchen und Fotos zu machen. Ein paar davon zeigen nun einen verpackten Tierkadaver. Sie lassen nicht nur Füssl ratlos zurück.

Inzwischen gibt es Neuigkeiten von der Polizei, wie Merkur.de* berichtet. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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