Lösung soll erarbeitet werden

„Problematik enorm“: Sendlinger klagen über verstörende Szenen auf Parkbank - Schulkinder laufen dort vorbei

Eine Parkbank steht neben einem Mülleimer an einem Baum.
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Ärger in Sendling: Auf einer Sitzbank wie dieser hocken tagsüber alkoholisierte Menschen und pöbeln.

Eine Sitzbank bietet Menschen die Möglichkeit, kurz zur Ruhe zu kommen. Ein Sendlinger Exemplar wird aber offenbar dazu genutzt, um Pöbeleien gegen Passanten auszustoßen.

München - Eine Sitzbank im Herzen des Stadtviertels sorgt für Unmut bei Anwohnern in Sendling*. Im Rahmen der jüngsten Bürgersprechstunde des Sendlinger Bezirksausschusses: die an der Ecke Impler- und Kyreinstraße. „Die Problematik dort ist schon enorm“, erklärte Louisa Pehle (SPD) in diesem Zusammenhang. Tagsüber ließen sich dort immer häufiger alkoholisierte Personen nieder, die vorbeilaufende Passanten und insbesondere junge Frauen anpöbelten und beleidigten.

Mit einem allgemeingültiges Alkoholverbot ließe sich in den Augen der Stadtviertelpolitiker keine Lösung erzielen, zudem will man die Bänke ungern abbauen und an einem anderen Standort wieder aufbauen.

Stress um Parkbank in Sendling: „Ich kann niemandem sagen, dass er gehen soll“

Dabei ist die Lage der Sitzgelegenheit nicht unproblematisch: In unmittelbarer Nähe befindet sich nicht nur die Implerschule, sondern auch ein Hort für Kleinkinder. Auch das angrenzende „Haus an der Kyreinstraße“, ein Wohnheim des katholischen Männerfürsorgevereins München*, wurde in die Beratungen des BA miteinbezogen. „Die Bank befindet sich auf öffentlichem Grund, ich kann daher niemandem sagen, dass er gehen soll“, erklärte Manfred Baierlacher, der Leiter der Einrichtung, gegenüber dem Bürger-Gremium.

Mithilfe des „Allparteilichen Konfliktmanagements in München“ (AKIM) möchte der BA nun eine Lösung erarbeiten. Dabei sollen nicht nur die besorgten Anwohner und Anwohnerinnen zu Wort kommen, sondern auch die regelmäßigen Besucher der Sitzbank. (Tom Offinger) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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