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Rakete löst Brand aus: Wohnung in Flammen - Person im Olympiapark von Pyrotechnik im Gesicht getroffen

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Von: Katarina Amtmann

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Flammen
Für die Münchner Feuerwehr war es eine arbeitsreiche Nacht. © Berufsfeuerwehr München

Die Feuerwehr München war in der Silvesternacht im Dauereinsatz. Es gab viele kleinere Einsätze in der Stadt, aber auch größere Brände.

München - Silvester ist vorbei - und damit eine arbeitsreiche Nacht für die Rettungskräfte. In vielen bayerischen Regierungsbezirken ist es recht ruhig verlaufen, es gab nur kleinere Einsätze. Unter anderem in Oberbayern musste die Feuerwehr aber auch zu größeren Einsätzen wie Hausbränden ausrücken.

Arbeitsreiche Silvesternacht für Münchner Feuerwehr - Flammen in Wohnung

Mehr als 200 Einsätze gab es allein für die Feuerwehr München bis in die Morgenstunden des neuen Jahres. „Bereits ab den Mittagsstunden des Silvestertages ereigneten sich im ganzen Stadtgebiet mehrere, meist kleinere Einsätze. Hierbei brannten Mülltonnen, Hecken oder Zeitungsstände“, teilte die Feuerwehr in einer Pressemitteilung mit.

Den ersten größeren Feuerwehreinsatz gab es dann ab 21.15 Uhr im Münchner Norden. Vermutlich durch eine Rakete kam es zu einem Balkonbrand in einem Mehrfamilienhaus. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich das Feuer auf die Wohnung ausgebreitet „und diese vollkommen in Brand gesetzt. Nur durch einen massiven Löschangriff mit zwei Trupps im Innenangriff und einen weiteren Trupp mit einem Löschrohr über die Drehleiter konnte ein Ausbreiten zu einem Dachstuhlbrand in letzter Sekunde verhindert werden“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

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„Massive Flammen“: Rakete löst Brand in München aus

Durch die „massiven Flammen“ waren aber bereits Dachbalken angebrannt. Zur Kontrolle der Dachhaut musste diese in Teilen von außen geöffnet werden. Nachalarmierte Einheiten kontrollierten die angrenzenden Wohnungen. Mit mehreren Hochleistungslüftern wurde das Mehrfamilienhaus entraucht. Alle Bewohner haben sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können.

„Je näher der Jahreswechsel kam, desto höher war die Schlagzahl bei den Notrufen“, so die Feuerwehr. Durch Feuerwerksartikel kam es immer wieder zu Bränden in ganz München. Mülltonnenhäuser mit Müllcontainern brannten, mehrere Brände brachen auf Balkonen aus und führten auch zu Zimmerbränden. Oft konnte durch ein schnelles Eingreifen aber ein größerer Schaden verhindert werden.

Balkonbrand
Die Münchner Feuerwehr im Einsatz bei einem Balkonbrand. © Berufsfeuerwehr München

Langer Einsatz für Münchner Feuerwehr an Neujahr

Um 1.50 Uhr kam es in der Ehrwalder Straße zu einem Brand mehrerer Müllcontainer am Gebäude. Das Feuer konnte zwar durch die Einsatzkräfte schnell abgelöscht werden, allerdings wurde auch die Dehnfuge des Gebäudes in Brand gesetzt, wie die Feuerwehr per Pressemitteilung erklärte. Dadurch sei es in zwei Wohnungen zu einer Verrauchung gekommen. Das gesamte Gebäude musste daher anschließend kontrolliert und zwei Wohnungen entraucht werden. Um 7 Uhr wurden die Einsatzkräfte vor Ort durch die nächste Schicht abgelöst. Der Einsatz dauert derzeit - Stand 9 Uhr - noch an.

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Im Münchner Olympiapark: Person von Pyrotechnik im Gesicht getroffen

Auch für die Mitarbeiter des Rettungsdienstes war es eine arbeitsreiche Silvesternacht. „Hier wurden zum Teil schwere Verletzungen durch Pyrotechnik an Augen oder Händen gemeldet. So wurde eine Person im Olympiapark von umherfliegender Pyrotechnik im Gesicht getroffen und schwer verletzt. Aber auch übermäßiger Alkoholgenuss führte hier zu vermehrten Einsätzen durch Stürze oder Streitigkeiten“, so die Feuerwehr. (kam)

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