Sieben Anträge

Das sind die SPD-Pläne für die Stadtkultur

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Julia Schönfeld-Knor und Klaus Peter Rupp von der Stadtrats-SPD.

München - Die Stadt-SPD hat derzeit sieben Anträge, die sie demnächst durchboxen möchte. Wir stellen die Punkte hier kurz vor.

Auf dem Foto oben sehen Sie Klaus Peter Rupp und Julia Schönfeld-Knor, kulturpolitischer Sprecher und seine Stellvertreterin der Stadtrats-SPD. Sie stehen auf einem Schiff am Gärtnerplatz, in dem man derzeit im Rahmen des Kammerspiele-Projekts Shabbyshabby Apartments nächtigen kann. Passendes Ambiente für sieben Anträge, die die Roten durchsetzen wollen. Wir stellen die Punkte hier kurz vor:

Ateliers in Kaufläden:

Hunderte leerstehende Ladengeschäfte in den Außenbereichen könnte man etwa als Ateliers oder Schauräume zwischennutzen. Viele Vermieter wüssten gar nicht, dass das möglich sei.

Kreative Gewerbehöfe:

Für Kreative, die schweres Gerät und Platz brauchen, würden sich Werkstätten in Gewerbegebieten anbieten – als Zwischennutzung oder zur dauerhaften Miete.

Mobile Kunstpavillons:

Die könnte man flexibel und schnell binnen weniger Tage auf Freiflächen stellen. Mit bis zu einer Größe von 150 Quadratmetern könnten hier etwa Orchester- und/oder Chorproben stattfinden. Die Pavillons sind flexibel versetzbar.

Pasinger Pappschachtel:

Der Gebäudekomplex „Pappschachtel“ am Pasinger Marienplatz könnte bis Mitte 2016 künstlerisch und/oder sozial genutzt werden.

Bunte Bauzäune:

Bei längerfristigen Baustellen oder Lärmschutzwänden könnte man viel mehr Flächen für Street Art schaffen.

Hingucker Telefonkästen:

Die Telekom will ihre grauen Telefonkästen stylen. Motto: Aus grau wird bunt. Hier muss man mitmachen.

Das liebe Geld:

Die SPD rechnet mit Gesamtkosten im einstelligen Millionenbereich.

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