Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner

Wiesn-Chef überrascht mit Oktoberfest-Aussage bei „Sommer in der Stadt“-Eröffnung

Sommer in der Stadt München: CSU-Stadtrat und Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner eröffnete am Mittwoch trotz Regen das Open-Air-Programm.
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CSU-Stadtrat und Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner eröffnete am Mittwoch trotz Regen den „Sommer in der Stadt“.

Der Sommer in der Stadt eröffnet mit einem bunten Programm in ganz München. Das sei aber keine „Wiesn light“ betont Stadtrat Baumgartner und gibt einen Ausblick auf 2022.

München - Es duftet nach Mandeln, die Karussells drehen sich blinkend – und es schüttet aus Kübeln. Der Auftakt vom Sommer in der Stadt ist vor allem eins: nass. Das Kulturprogramm im Olympiastadion läuft zwar schon seit dem 23. Juli, seit Mittwoch – und bis 22. August – drehen sich nun endlich auch die Fahrgeschäfte auf der Theresienwiese, dem Königsplatz und im Olympiapark.

Trotz des strömenden Regens auf der Theresienwiese versuchen die Standbesitzer ihren Optimismus nicht zu verlieren: Sie hoffen auf besseres Wetter in den nächsten Wochen und freuen sich, dass es endlich wenigstens wieder ein bisschen losgeht. Aber mit Einnahmen vergleichbar denen zur Wiesnzeit rechnet in München* keiner. Viel los ist noch nicht – das mag allerdings am Wetter liegen und daran, dass die Ferien erst am Freitag beginnen.

München: CSU-Stadtrat eröffnet Sommer in der Stadt - gute Stimmung trotz Regen-Wetter

Zwei Kilometer Luftlinie entfernt auf dem Königsplatz eröffnet Wiesn-Chef und Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner (CSU) feierlich das Kulturangebot: „Der Sommer in der Stadt – letztes Jahr haben wir gedacht, das ist eine einmalige Aktion“, schwärmt er. Es kam anders als gedacht – die Neuauflage des Unterhaltungsprogramms trägt das Motto „Hoch hinaus!“ Fünf Riesenräder sind über die Stadt verteilt: am Königsplatz, im Olympiapark, im Werksviertel-Mittte, auf der Jakobidult und auf der Theresienwiese.

Das Riesenrad auf dem Königsplatz* testen gleich nach der Auftaktveranstaltung einige der Münchner Stadträte – glücklicherweise erwischen sie eine kurze Regenpause. Der herrliche Blick aus der schaukelnden Gondel über den Königsplatz, die Frauenkirche und die Theatinerkirche begeistert auch Clemens Baumgärtner: „Die erste Fahrt im Riesenrad ist immer etwas ganz Besonderes!“ Die mauen Wetterprognosen für die kommenden Tage sieht der Wiesn-Chef gelassen. In München gebe es schließlich immer ein Auf und Ab – vom Wetter* ließen sich die Münchner sicherlich nicht abhalten.

Sommer in der Stadt eröffnet in München: „2022 gibt’s eine Wiesn“ - Garantie für nächstes Jahr

Zum zweiten mal gibt es wegen Corona keine Wiesn: Stattdessen startet in München der Sommer in der Stadt.

Eines ist ihm wichtig: Der Sommer in der Stadt, vor allem das Angebot auf der Theresienwiese, sei keine „Wiesn light“: „Wir wollten gerade keine Wiesn durch die Hintertür.“ Er betont, dass es völlig richtig war, das Oktoberfest abzusagen. Aber: Nächstes Jahr rechnet er fest damit. „2022 gibt’s eine Wiesn. Wir werden bis zu ihrem Beginn genug Technik, Expertise und Erfahrungen haben, um uns allen ein sicheres Fest zu ermöglichen.“

Darauf können sich die Münchner also schon mal freuen. Und für heuer: Die Wiesn kann zwar nichts ersetzen – aber Achterbahnen, Riesenräder, Mandeln und Bratwurst gibt’s den Sommer über zur Genüge in München. Da kann auf jeden Fall ein bisschen Wiesn-Wehmut gestillt werden. (Leoni Billina und Nick Mandel)*tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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