Nicht alle Zentren gut erreichbar

München: Rathaus-SPD will mehr Gratis-Essen für Senioren - doch es gibt eine Voraussetzung

Eine Frau und eine Seniorin stehen am Herd (Symbolbild).
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Eine Frau und eine Seniorin stehen am Herd (Symbolbild).

In München sollen noch mehr Senioren in den Genuss eines kostenlosen Mittagessens kommen. Das beantragt die SPD-Stadtratsfraktion.

  • In München sollen noch mehr Senioren in den Genuss eines kostenlosen Mittagessens kommen. Das beantragt die SPD-Stadtratsfraktion.
  • Seit 2019 erhalten Bürger, die eines der 32 Alten- und Servicezentren (ASZ) der Stadt aufsuchen, ein Gratis-Mittagessen.
  • Finanzierbar wäre dieses Projekt laut der SPD für 2021 kurzfristig aus Stiftungsmitteln oder Spenden.

München - In München sollen noch mehr Senioren in den Genuss eines kostenlosen Mittagessens kommen. Das beantragt die SPD-Stadtratsfraktion. Denn „für viele ist der kostenfreie Mittagstisch nicht nur die einzige warme Mahlzeit am Tag, er ermöglicht auch ein Zusammenkommen, das sie aus ihrer Einsamkeit herausholt“, so Fraktionsvorsitzende Anne Hübner.

Seit 2019 erhalten Bürger, die eines der 32 Alten- und Servicezentren (ASZ) der Stadt aufsuchen, ein Gratis-Mittagessen. Voraussetzung: Sie beziehen eine Rente in Höhe von unter 1350 Euro im Monat. Doch nicht für alle Rentner mit geringem Einkommen seien die Zentren gut erreichbar, schreibt die SPD im Antrag. Deshalb solle das Angebot auf bis zu 30 weitere Einrichtungen der offenen Altenhilfe ausgeweitet werden.

Standorte wie der Club 29 im Bahnhofsviertel, der Seniorentreff Hasenbergl oder das Quartier Mitterfeldstraße. Viele dieser Einrichtungen befänden sich in Stadtvierteln mit einer hohen Dichte an Altersarmut. Finanzierbar wäre dieses Projekt laut der SPD für 2021 kurzfristig aus Stiftungsmitteln oder Spenden.

Der Blick in die Zukunft macht erst Angst, dann kommt die Wut – Rentner werden immer ärmer. Schon jetzt ist jeder vierte Münchner über 65 Jahre von Armut betroffen.

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