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Spektakuläre Verfolgungsjagd: Mann flüchtet vor Polizei quer durch München

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Von: Katharina Haase

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Polizisten und Streifenwagen bei Nacht.
Verfolgungsjagd (Symbolbild) © Patrick Seeger/dpa

Aus Angst vor einer Drogenkontrolle hat sich ein Mann in München zu einer Verfolgungsjagd mit der Polizei hinreißen lassen. Diese endete schließlich zu Fuß in einem Hinterhof.

München - Weil er Angst hatte, sich einem Drogentest unterziehen zu müssen, hat ein Autofahrer in München in der Nacht zum Samstag die Flucht nach Vorne angetreten. Es kam zu einer Verfolgungsjagd durch die Landeshauptstadt.

Wie die Polizei mitteilte, hatten Beamte auf der Autobahn A96 Richtung München um kurz nach Mitternacht den 33-Jährigen mit Haltesignalen zum Stopp seines Wagens aufgefordert. Anstatt diesen nachzukommen beschleunigte der Fahrer sein Auto, fuhr über den Mittleren Ring in die Stadt hinein und versuchte dort, die Polizeibeamten in mehreren Seitenstraßen abzuhängen.

München: Mann unter Drogeneinfluss flieht vor Polizei - dann verläuft er sich in Hinterhof

Als dies nicht gelang, verließ der Mann schließlich sein Auto und flüchtete zu Fuß weiter. Er konnte schließlich in einem Innenhof von den Beamten gestellt werden. Da er sich zunächst gegen eine Festnahme wehrte, wurde er zunächst am Boden fixiert und schließlich in Gewahrsam genommen.

Der Mann hatte vor seiner Fahrt am Samstag offenbar Kokain und Marihuana konsumiert. Aus Angst vor einem Drogentest durch die Beamten hatte er sich zu der Flucht hinreißen lassen. Das Auto, mit dem er unterwegs war, gehört ersten Ermittlungen zufolge dem Betreiber eines ambulanten Pflegedienstes, bei dem der 33-Jährige angestellt sein soll. Seinen Führerschein dürfte er nun allerdings erst einmal los sein. Zudem erwarten den Mann mehrere Anzeigen, unter anderem wegen der Fahrt unter Drogeneinfluss und tätlichem Angriff auf die Polizeibeamten.

Eine filmreife Verfolgungsjagd samt Polizeihubschrauber-Einsatz ereignete sie auch im vergangenen Jahr in München. Sie zog sich allerdings bis nach Mittelfranken und nahm mehrere spektakuläre Wendungen. kah/dpa

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