Fassungslosigkeit bei Kunden

„Lieber Spezi-Trinker ...“: Ladenbetreiber aus München hängt diesen Zettel auf - Hintergründe sorgen für Unmut

„Lieber Spezi-Trinker ...“ - so beginnt ein Zettel, den ein Münchner Ladenbetreiber in seine Schaufensterscheibe gehängt hat. Die Hintergründe sorgen für Fassungslosigkeit.

  • Ein Ladenbetreiber aus München richtete sich per Zettel an einen „Spezi-Trinker“.
  • Offenbar hatte ein Unbekannter versucht, seine Scheibe einzuwerfen.
  • Der Vorfall sorgt für fassungslose Reaktionen.

München - Seit Wochen und Monaten haben die Ladenbetreiber mit der Corona-Krise zu kämpfen. Die großen wie die kleinen. Schließlich sind all jene Geschäfte, die nicht den dringenden Bedarf decken, derzeit geschlossen. Und jetzt auch das noch, dachte sich wohl Peter Karl, Betreiber des Antiquitätenladens „Haben will“ in der Fraunhoferstraße in München. Als er an seinen Laden kam, sah er einen sehr, sehr unschönen Vorfall. Und machte sich daraufhin mit einem Zettel am Schaufenster Luft.

München: Ladenbetreiber hängt Zettel auf - „Lieber Spezi-Trinker ...“

„Lieber Spezi-Trinker“, beginnt die Nachricht, die der Laden auch bei Instagram zeigt. „Es tut mir entsetzlich leid, dass Sie meine Dekoration nicht ertragen konnten und sich dazu genötigt sahen, zwei von ihren wertvollen Flaschen Spezi gegen meine Scheibe zu donnern. Um Sie nicht weiter zu provozieren, habe ich jeglichen Goldschmuck aus den Vitrinen genommen. Bitte verzeihen Sie mir.“

Weitere Hintergründe zu dem saftigen, mit beißender Ironie geschriebenen Zettel, gibt es vom Betreiber auch: „Leider hat es gestern mal wieder jemand versucht, die Schaufensterscheibe einzuschmeißen. Nochmal vielen Dank an den Täter, wir haben im Moment ja auch sonst keine Probleme.“

München: Instagram-Nutzer entsetzt von Vandalismus

Dass es gerade jetzt im Januar 2021 zu einer Spezi-Flaschen-Attacke auf die Laden-Scheibe kam, sorgt bei den Instagram-Nutzern für Unmut. „Einfach unfassbar“ und „Ar**hkrampen, elendige“ heißt es in den Reaktionen.

Das Foto-Posting ist schon einige Tage alt, wurde aber wohl aufgrund der begrenzten Follower-Zahl nur von den Stammkunden des Antiquitätenhändlers bemerkt. Den Zettel habe er inzwischen wieder entfernt, erklärt Peter Karl gegenüber tz.de. Auch im Folge einer Umdekoration. Inzwischen liegt dort Silberschmuck statt Goldschmuck. „Ich denke, dass es ein Einbruchsversuch war wegen des Goldschmucks.“ Die Spezi-Flaschen seien noch vor dem Laden gelegen, als er kam, erklärt er weiter.. „Fand ich auch interessant.“

Spezi gilt in Bayern als inoffizielles Nationalgetränk. tz.de berichtete über einen ersten und einen zweiten Cola-Mix-Blindtest, bei dem jeweils ein Sieger gefunden wurde. Und wussten Sie, warum das Paulaner-Produkt den Namen „Spezi“ tragen darf, andere aber nicht? (lin)

Rubriklistenbild: © Instagram

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