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Lorenz (15 Monate) bleibt auf Kletterturm stecken - Feuerwehr befreit kleinen Münchner

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Von: Katarina Amtmann

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Feuerwehrleute
Lorenz (15 Monate) mit seiner Mama, dem großen Bruder und der Feuerwehr. © Berufsfeuerwehr München

Ein kleiner Junge blieb auf einer Spielplatz-Hängebrücke in München stecken. Die Feuerwehr befreite ihn und zeigte ihm das Einsatzfahrzeug.

München - Ein kleiner Junge hat sich auf einem Kletterturm auf einem Spielplatz in München-Obergiesing in eine verzwickte Situation gebracht. Das berichtet die Feuerwehr.

München: Lorenz (15 Monate) bleibt in Hängebrücke stecken - Feuerwehr rückt an

„Der kleine Lorenz ist 15 Monate alt und erkundet die Welt seit zwei Wochen auch stehend zu Fuß. So lag es in der Natur der Dinge, dass er seinem großen Bruder auf dem Kletterturm folgen wollte“, heißt es in der Pressemitteilung. Mit Hilfe der Mutter war er neugierig unterwegs und traute sich auch auf die hölzerne Hängebrücke, die zwei Türme miteinander verbindet.

„Nach den ersten Schritten passierte das Malheur - er rutschte mit dem linken Bein in den etwa drei Zentimeter großen Zwischenraum zwischen den Tritten der Hängebrücke“, so die Einsatzkräfte. Das Kleinkind steckte mit dem Bein fest. Die Mutter versuchte mit anderen Müttern den Jungen zu befreien. „Aber so leicht das kleine Beinchen auch in den Spalt rutschte, so unmöglich zeigte sich schnell, dass es wieder herausging.“ Die Frau rief die Feuerwehr.

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Kleiner Münchner bleibt auf Spielplatz stecken - Nach Rettung darf er Feuerwehrfahrzeug anschauen

Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug wurde zu dem Spielplatz alarmiert. Vor Ort konnte die Mutter den offensichtlichen Hergang „schnell und ruhig darstellen und dass sie schon alle Möglichkeiten ausgeschöpft hatte, die ihr zur Verfügung standen, um den Buben zu befreien.“

Die Einsatzkräfte fanden schnell heraus, dass die einzelnen Tritte der Hängebrücke mit Schrauben auf einem Stahlseil fixiert waren. Mit einem Akkuschrauber öffneten sie die Verschraubungen und konnten dadurch die Sprossen um den nötigen Zentimeter auseinander drücken, um das Bein des Jungen zu befreien.

„Unverletzt schlossen sich Mutter und Sohn wieder in die Arme. Zur Entspannung durften die beiden Brüder mit ihrer Mutter noch schnell das Feuerwehrfahrzeug ansehen“, heißt es abschließend. (kam)

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