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Polizeieinsatz am Stachus: Passanten Freitagabend mit Pyrotechnik attackiert - Situation „sehr bedrohlich“

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Von: Franziska Konrad

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Stachus Karlsplatz München
Am Stachus wurden am Wochenende mehrere Passanten attackiert. (Symbolbild). © Jens Hartmann

Unschöne Szenen am Stachus: Unbeteiligte Passanten wurden am Wochenende von einer Personengruppe mit Pyrotechnik attackiert. Mehr als zehn Polizeistreifen waren vor Ort.

München - Ein größerer Polizeieinsatz hat sich am Freitagabend, 28. Januar, in der Münchner Altstadt abgespielt: Am Stachus wurden unbeteiligte Passanten mit Pyrotechnik attackiert.

Polizeieinsatz am Stachus: Passanten mit Pyrotechnik attackiert - Notruf verständigt

Laut Polizeibericht alarmierten Zeugen gegen 19 Uhr den Notruf. Sie meldeten eine größerer Gruppe jüngerer Personen am Stachus, die mit Pyrotechnik auf unbeteiligte Passanten warfen. Ein Teil der Zeugen empfand die Situation laut Polizei als „sehr bedrohlich“. Augenblicklich wurden über zehn Streifen zum Einsatzort geschickt. Dort trafen die Beamten auf mehrere Personen, auf die die eingegangenen Zeugen-Beschreibungen passten.

München: Nach Pyrotechnik-Angriff - Polizei findet nachgemachte Schusswaffe

Über 40 Personen im Alter zwischen 14 bis 21 Jahren wurden im Anschluss kontrolliert - in 32 Fällen wurden Platzverweise ausgesprochen. Bei einem 17-Jährigen aus dem Landkreis Dachau fanden die Polizisten eine nachgemachte und täuschend echt aussehende Schusswaffe. Der Jugendliche erhielt wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eine Anzeige, da er eine Anscheinswaffe mit sich trug. Die Waffe wurde sichergestellt.

Um weitere ähnliche Situationen zu verhindern, überwachte die Münchner Polizei auch in den Stunden nach dem Vorfall weiter den Karlsplatz.

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