Stadt gibt weiter Gas

Baustellen: Gute Nachricht für die Löwen-Fans

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Die Bauarbeiten liefen besser als gedacht.

München - Zwei gute Nachrichten gibt es aus der Landeshauptstadt bzw. deren Tochterunternehmen. Über eine freuen sich auch die Löwen-Fans.

Die Bauarbeiten der MVG an der U 6 in Richtung Allianz Arena bzw. Garching können eine Woche eher abgeschlossen werden als geplant. Und die Stadtwerke München (SWM) gaben bekannt, dass sie ab 2015 einen weiteren Windpark in der Nordsee bauen. Es ist ein weiterer großer Schritt auf dem Weg, bis 2025 die erste Stadt weltweit zu sein, die ihren Strombedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien bezieht.

Freie Fahrt ab 30. August

Durchatmen für alle Löwen-Fans – zumindest verkehrstechnisch! Der Grund: statt ab dem 5. September wird schon ab dem 30. August die U6 wieder durch Freimann fahren. Damit müssen die Fans beim Heimspiel am 31. August gegen Darmstadt nicht nochmal mit dem Schienenersatzverkehr zum Stadion hin und wieder zurück fahren. Für die Bayern-Fans hat die frühzeitige Baubeendigung aber keinen besonderen Vorteile. Ihr Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg findet am 22. August statt. Das zweite Heimspiel am 13. September gegen Stuttgart ist sowieso nicht betroffen.

Die Bauarbeiten zwischen Studentenstadt und Kieferngarten liefen nach Plan und die Schlechtwetter-Puffertage mussten nicht ausgenützt werden. Die Sanierung der U-Bahnbrücke über der Heidemannstraße ist bereits abgeschlossen, jetzt müssen auf dieser nur noch Gleise verlegt und Kabel gezogen werden. Diese restlichen Bauarbeiten sind aber vom Wetter unabhängig, ebenso wie die Sanierung der U-Bahnstation Kieferngarten. Ein paar Arbeiten müssen noch nach dem 30. August gemacht, diese betreffen aber nur den Spätverkehr und nur die Strecke zwischen Studentenstadt und Fröttmaning. Ab 21.30 Uhr werden dann die U-Bahnen statt im 10- im 20-Minutentakt fahren, aber nur vom 30. August bis zum 4. September und vom 7. September bis zum 11. September.

Bereits im Vorjahr mussten die Pendler auf dieser Strecke auf den Schienenersatzverkehr zurückgreifen. Auch damals schaffte es die MVG, die Umbauarbeiten schneller als gedacht abzuschließen. Damals profitierten die Bayern-Fans beim Derby gegen Nürnberg. Dieses Jahr sind die Blauen dran – falls sie nach dem Fehlstart in die 2. Bundesliga überhaupt noch Bock haben, in die Arena zu gehen!

Strom von der "Sandbank"

Der Windpark „Gwynt y Mor“ in Wales ist fast fertig (tz berichtete), gestern gab es grünes Licht für das nächste Großprojekt für Ökostrom: Die Stadtwerke München (SWM) und der schwedische Energiekonzern Vattenfall bauen einen gemeinsamen Windpark vor der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Der Offshore-Windpark „Sandbank“ mit 72 Turbinen und einer Leistung von 288 Megawatt solle ab 2015 gebaut werden. SWM und Vattenfall lassen bereits gemeinsam einen Offshore-Windpark errichten: „Dan Tysk“ westlich von Sylt mit 80 Turbinen soll im Frühjahr in Betrieb gehen.

Am geplanten Windpark „Sandbank“, ebenfalls westlich von Sylt, wird Vattenfall mit 51 Prozent beteiligt sein, die SWM mit 49 Prozent, wie die Unternehmen weiter mitteilten. SWM-Chef Florian Bieberbach erklärte, mit dem neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gebe es in Deutschland wieder verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen in alternative Energien. Beide Unternehmen zusammen investieren 1,2 Milliarden Euro in den Windpark. Mit „Sandbank“ soll der Ökostrom-Anteil der SWM auf 47 Prozent des Münchner Verbrauchs steigen (7,95 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr).

Die SWM hat in der Nordsee einen weiteren 25-Prozent-Anteil am Windpark „Global Tech I“. Und in der Irischen See vor Wales hält man 30 Prozent am Gemeinschaftsprojekt „Gwynt y Mor“. Partner an der zweitgrößten Offshore-Anlage der Welt (576 Megawatt, 2 Milliarden Euro) sind dort RWE (60 Prozent) und Siemens (10 Prozent), Anfang 2015 geht sie voll ans Netz.

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