Als eine von sechs Finalistinnen

Diese Frau könnte als erste Münchnerin Bierkönigin werden

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Will bayerische Bierkönigin werden: Stephanie Tiling ist großer Fan des Gerstensafts aus dem Freistaat.

Stephanie Tiling ist wie viele Bayern Biergenießer(in). Die Münchnerin will sich ihre Begeisterung für den Gerstensaft nun zunutze machen und einen begehrten Preis abräumen.

München - Immer wenn Stephanie Tiling während ihres sechsmonatigen Aufenthalts in Melbourne das Heimweh plagte, fand sie Trost im Munich Brauhaus. Mit einer Mass in der Hand war die Heimat viel greifbarer. „Da ging’s mir gleich besser“, sagt die Münchnerin, die Fachkräfte coacht. Ihr Faible fürs Bier und die Liebe zur Heimat will die 48-Jährige nun amtlich machen: Sie steht mit sechs weiteren Bier-Begeisterten im Finale zur Wahl als Bierkönigin.

Den Impuls für die Bewerbung der Münchnerin gab ein Freund. „Der ist Musiker und wollte für ein neues Lied von mir wissen, was ich mit Bayern verbinde“, sagt Tiling. Die Vorschläge sprudelten nur so und ihr Bekannter meinte: „Steffi, du solltest Bayerns Repräsentantin werden“. Kurz darauf läuft im Radio der Bewerbungsaufruf fürs Hopfen-und-Malz-Amt. In Bayern geboren, über 21, bierbegeistert und kommunikationsfreudig - „die Rolle ist mir auf den Leib geschneidert“, findet Steffi und schickt ihre Bewerbung raus. Die Jury vom Bayerischen Brauerbund ist überzeugt: Finale! Sollte Stephanie am 16. Mai gewinnen, wären das gleich zwei Premieren: Nie kam eine Bierkönigin aus München - und über 40 Jahre alt war sie auch noch nicht.

Ein Jahr lang bayerisches Bier und Kultur weltweit vertreten

Fest steht: Auf die neue Hopfen-Hoheit warten Auftritte auf dem Oktoberfest und anderen biergetränkten Festen auf der ganzen Welt sowie eine Reihe von Preisen. „Ich würde es spannend finden, dürfte ich ein Jahr lang das bayerische Bier und die Kultur weltweit vertreten“, sagt Steffi. Da das Amt auch ganz schön viel Zeit in Anspruch nimmt, würde die Münchnerin auch beruflich kürzertreten: „Meine Firma steht da voll und ganz hinter mir.“

Noch sind es Schaumschlösser. Für beste Chancen büffelt sie sich gerade durch die Bierprinzessinnen-Schule, denn im Finale muss sie auch ihr Wissen über die verschiedenen Biersorten und die Herstellung präsentieren. Bei so viel Beschäftigung mit dem Bier, ändern sich da auch die Vorlieben? „Nein, mein Lieblingsbier ist und bleibt das Freibier“, lacht Steffi.

In diesem Jahr hatte sich sogar ein Mann um den Titel als Bierkönig(in) beworben. Doch Patrick Karch wurde direkt abgelehnt.

Wir erklären Ihnen in diesem Artikel, warum Sie abgelaufenes Bier nicht wegschütten sollten.

Wir wollen es wissen: Welches Bier trinken Sie am liebsten?

Bayerns Bierkönigin: So läuft die Wahl

Wird Stephanie Tilings Bewerbung von Erfolg gekrönt sein? Das stellt sich am 16. Mai heraus, denn dann findet die Wahl der Bayerischen Bierkönigin im Löwenbräukeller statt. Wer die Schaumkrone ergattert, wird durch ein Online-Voting, Jurystimmen und von den Gästen im Saal der Festnacht entschieden - mit einer Gewichtung von je einem Drittel. Das Online-Voting ist seit 4. April eröffnet. Unter www.bayerische-bierkönigin.de können Sie abstimmen. Wenige Tickets für die Wahlnacht sind noch übrig: Bestellung unter Telefon 089/54 81 81 81.

STM

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