Sie trug nur ein T-Shirt

Frau im Kühlraum eingeschlossen

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In einer Kühlkammer in dieser Tankstelle an der Cosimastraße hatte sich eine Angestellte am Sonntagmorgen selbst eingeschlossen.

München - Merkwürdige Geräusche drangen am Samstag aus einer verschlossenen Tankstelle an der Cosimastraße. Die alarmierte Polizei befreite eine fast nackte Angestellte aus dem verschlossenen Kühlraum.

Eine Agip-Mitarbeiterin hat sich an der Cosimastraße in Oberföhring unter besonders unglücklichen Umständen selbst im Kühlhaus ihrer Tankstelle eingesperrt. Erst knapp zwei Stunden später wurde die 23-Jährige, die nur mit einem T-Shirt und einer Hose bekleidet war, befreit.

Nach Angaben der Polizei hatte eine Kundin kurz nach 7.30 Uhr tanken wollen, musste jedoch erstaunt feststellen, dass kein Benzin aus den Zapfsäulen kam und die Tankstelle noch verschlossen war, obwohl diese laut Aushang um 7 Uhr öffnen sollte. Da die Frau jedoch ein Klopfen hörte, entschied sie sich, die Polizei zu verständigen. Diese wiederum informierte den Tankstellen-Pächter, der kurz nach einer Streife vor Ort eintraf. Nachdem der Pächter die Fronttür aufgeschlossen hatte, pirschten sich die Beamten in das Gebäude und folgten den Klopfgeräuschen in den hinteren Teil der Tankstelle. Sie führten zur Kühlkammer, deren Tür verschlossen und durch eine umgefallene Trittleiter so verkeilt war, dass sie sich nicht mehr öffnen ließ.

Die Beamten nahmen die Leiter zur Seite und öffneten die Tür. Dahinter stand die frierende Angestellte, die ihre Frühschicht um 6 Uhr ordnungsgemäß begonnen hatte. Sie erzählte, dass sie Waren aus der Kühlkammer hatte holen wollte. Anscheinend öffnete sie jedoch die Tür so energisch, dass die dahinterstehende Leiter umfiel, die Türe zuwarf und verkeilte.

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Ein Öffnen von Innen war für die junge Frau nicht möglich, weshalb sie mit Klopfen auf sich aufmerksam machte. Außerdem hatte sich die 23-Jährige mit Gymnastik warmgehalten. Nach ihrer Befreiung wurde sie von ihrem Chef erst mit heißem Tee versorgt und dann für den restlichen Tag nach Hause geschickt.

Sven Rieber

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