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Der Zelt-Zauber ist zurück: Nach zwei Jahren Pause startet das Tollwood auf der Theresienwiese

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Von: Phillip Plesch

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Das Tollwood-Winterfestival auf der Theresienwiese in München aufgenommen 2018. Hier sind noch drei große Zelte zu sehen.
Nach zwei Jahren Pause findet nun erstmals wieder das Tollwood-Winterfestival auf der Theresienwiese statt. (Archivfoto) © Achim Frank Schmidt

Das Tollwood in München öffnet am Donnerstag nach zwei Jahren Pause wieder erstmals seine Türen. Große Themen sind vor Ort die Energiekrise und der Klimawandel.

München - Es ist knackig-frisch in München – und ab heute auch winterlich-zauberhaft auf der Theresienwiese. Denn: Das Tollwood-Festival ist nach zwei Jahren Corona-Winterpause zurück. Heute um 14 Uhr geht’s los, dann kann man sich bis 23. Dezember auf eine Reise durch internationale Küche und verschiedene Kulturen begeben.

Tollwood vereint wie früher Christkindlmarkt, Festival und Kunst auf einem Gelände. Wobei heuer ein größerer Teil davon unter freiem Himmel stattfindet. Um Energie zu sparen, verzichten die Verantwortlichen nämlich auf drei Zelte. Als Schutz vor Regen oder Schnee wird’s aber Pagoden geben, also überdachte Bereiche. Technik-Chef Biwi Labermeier sagt: „Wir reduzieren unseren ökologischen Fußabdruck, indem wir unseren Energieverbrauch so weit wie möglich verringern und auch auf innovative Heizsysteme setzen.“ Fehlen wird heuer zum Beispiel das Mercato-Zelt, dessen Silhouette aber mit Gummibändern nachgebildet wurde.

Das diesjährige Thema auf dem Winter-Tollwood in München: „Tatort Zukunft“

Die Energiekrise, der Klimawandel und das Thema Nachhaltigkeit spielen ohnehin eine besonders große Rolle auf dem Gelände. Immerhin lautet das diesjährige Motto: „Tatort Zukunft“. Sowohl das Kunstwerk am Eingang aus hohen Baumstämmen und Gummibändern als auch der Aktionsraum regen zum Nachdenken über die Umwelt an. An einem großen Festtisch werden die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen in Szene gesetzt. Die Botschaft an die Besucher: Tut jetzt was, damit unsere Zukunft lebenswert ist.

Wer über das Gelände schlendert, der taucht ein in bunte Vielfalt. Dazu gehört eine Feuer-Show, die die Besucher direkt vor dem Eingang empfängt. Auf einer kleineren Bühne gibt’s jeden Tag verschiedene Auftritte, dazu Walking Acts, ein Kinderzelt und Konzerte im Hexenkessel. Allesamt sind kostenlos.

Tollwood in München: Zirkus-Show im „Grand Chapiteau“ und Shopping im Bazar-Zelt

Lediglich für die Aufführungen im großen Zelt, dem „Grand Chapiteau“, müssen die Besucher ein Ticket kaufen. Bis 31. Dezember tritt hier die kanadische Compagnie Machine de Cirque mit zwei Shows auf. Dazu kann man ein Vier-Gänge-Menü buchen, das Star-Koch Holger Stromberg kreiert hat.

Im Bazar-Zelt präsentieren Händler ihre Waren an rund 100 Ständen. Hier gibt es wie gewohnt Schmuck, Kleidung, Geschirr und mehr. Der Markt hat immer montags von 14 bis 22.30 Uhr, Dienstag bis Freitag von 14 bis 23.30 Uhr, samstags von 11 bis 23.30 Uhr und am Sonntag von 11 bis 22.30 Uhr geöffnet. Die Gastronomie hat am Abend noch etwas länger auf. Die vier Zelte werden auch heuer abends beleuchtet sein, allerdings kürzer als früher. Eine Neuheit in diesem Jahr: Auf vier Bahnen können sich Freunde, Familien oder Kollegen zum Eisstockschießen treffen.

Weitere Infos zum Programm sowie Tickets für die Show und die Möglichkeit, Bahnen fürs Eisstockschießen zu reservieren, gibt’s im Netz unter www.tollwood.de.

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