Neue Verordnungen

Tierpark, Gartenmärkte, Buchhandlungen - Wer darf öffnen und wer nicht: Diese Regeln gelten jetzt in München

Zwei Kinder in einem Blumenmeer und ein kleiner Affe
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Diese Regeln gelten jetzt in Zoos und botanischen Gärten.

Die bayerische Staatsregierung hat gestern (28. April) neue Corona-Regeln in Kraft gesetzt. Wer öffnen darf und wer nicht: Das gilt nun in München.

München - Die Corona-Pandemie hält weiter an. Doch es ist zumindest ein kleiner Lichtblick erkennbar. Für München hat das RKI am heutigen Donnerstag (29. April) einen Inzidenzwert von 131,6 gemeldet. Also unter der kritischen Marke von 150, bei der mehr Einschränkungen gelten. Seit gestern (28. April) sind wieder neue Verordnungen zu den Infektionsschutzmaßnahmen in Kraft getreten. Unser brandneuer München-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alles, was in der Isar-Metropole passiert.

Corona in München: Diese Regeln gibt es für die Landeshauptstadt

  • Gartenmärkte, Blumenläden und Buchhandlungen dürfen wieder inzidenzunabhängig öffnen. Sie zählen zu den Geschäften des täglichen Bedarfs und können ihre Kunden ohne Terminvereinbarung und negativen Corona-Test wieder im Laden begrüßen.
  • Baumärkte hingegen zählen nicht zu den Geschäften des täglichen Bedarfs und unterliegen den Regeln für den restlichen Einzelhandel. Die besagen, dass bei einer Inzidenz zwischen 100 und 150 Click & Meet mit negativem Test und Termin möglich ist. Von 50 bis 100 kann mit Termin auch ohne Test eingekauft werden. Ab 150 ist nur noch Click & Collect möglich. Unter 50 dürfen die Geschäfte wieder regulär öffnen. Für München gilt also aktuell (Stand: 29. April), dass die Läden Click & Meet mit negativem Test umsetzen können.
  • Nicht an die Inzidenz gebunden sind körperferne Dienstleistungsbetriebe und Handwerksbetriebe, wie es in der Verordnung heißt. Dazu zählen beispielsweise Schuhmacher, Schneidereien oder Fotografen.
  • Der Tierpark Hellabrunn und der botanische Garten in München dürfen nun auch über der Inzidenzgrenze von 100 ihre Außenbereiche wieder öffnen. Dafür gilt es aber bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen: Die Schutz- und Hygienekonzepte müssen eingehalten werden, jeder Besucher ab sechs Jahren muss einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden ist, es herrscht FFP2-Maskenpflicht und die Kontaktdaten müssen angegeben werden. Bei einer Inzidenz unter 100 ist ein negativer Test nicht mehr nötig.
  • Das Autokino in Aschheim darf nach den aktuellen Regeln nun auch inzidenzunabhängig wieder öffnen. Der Betreiber muss nur ein Infektionsschutzkonzept vorlegen und die Besucher müssen außerhalb ihres Autos eine FFP2-Maske tragen.
  • Geschäfte des täglichen Bedarfs bleiben unabhängig von der Inzidenz weiterhin geöffnet.
  • Menschen, die bereits zweimal gegen das Coronavirus geimpft sind, werden Personen mit negativem Test gleichgestellt. Ausnahmen gibt es unter Umständen bei vulnerablen Gruppen.

Im Video: Diese weiteren Corona-Regeln gelten in Bayern

Corona in München/Bayern: Jeder vierte Bürger einmal geimpft

Laut der bayerischen Staatsregierung hat bereits rund jeder vierte Bürger Bayerns eine Erstimpfung bekommen. (ly) *tz.de/muenchen ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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