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Tötungsdelikt in Untermenzing: Polizei findet Leiche in Mehrfamilienhaus

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Von: Phillip Plesch

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Blaulicht
In Untermenzing ist wohl ein Mann getötet worden. © David Inderlied/dpa/Symbolbild

Die Münchner Polizei hat am Freitag eine Leiche in einem Mehrfamilienhaus in Untermenzing gefunden. Offenbar war der Mann getötet worden. Die Ermittlungen laufen.

München – Tötungsdelikt in Untermenzing! Dort hat die Münchner Polizei am Freitag, 13. Januar, die Leiche eines Mannes gefunden. Offenbar war der Verstorbene aber nicht eines natürlichen Todes gestorben. Die Ermittlungen laufen.

Seit Tagen nicht erreichbar: Bekannter informierte Polizei

Ein Bekannter hatte die Polizei alarmiert, da er den 76-jährigen Münchner seit Tagen nicht erreichen konnte. Die Beamten machten sich mit mehreren Streifen auf den Weg zur Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Francesstraße. Dort fanden sie die Leiche, die bereits mehrere Tage dort liegen musste.

Es gab Anzeichen, dass der Mann vorsätzlich getötet wurde. „Es war etwas zu sehen, das eher offensichtlich war“, verrät ein Sprecher der Münchner Polizei. Dass Tote unerkannt länger in ihren Wohnungen liegen würden, käme im Monat ein paar Mal vor.

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Der türkische Staatsbürger lebte bereits seit Jahren in München

Doch dieser Fall ist anders. Zur genauen Todesursache sowie zu weiteren Hintergründen macht die Polizei bisher aber keine Angaben. Die Leiche wird nun in der Rechtsmedizin obduziert. Einbruchsspuren habe es nicht gegeben, die Wohnungstür sei zwar nicht aufwendig verschlossen, aber ins Schloss gezogen gewesen, berichtet der Polizeisprecher.

Bei dem Toten handelt es sich um einen in der Türkei geborenen türkischen Staatsbürger, der bereits seit einigen Jahren in München lebte. Er war als Handwerker im Baugewerbe tätig, aber schon im Ruhestand.

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Warum er sterben musste, wer der Täter war und unter welchen Umständen das Tötungsdelikt geschah - all das sind Fragen, denen die Münchner Polizei in den kommenden Tagen nachgehen wird. Die Ermittlungen hat das Kommissariat 11 übernommen. Die Spurensicherung war am Tatort bereits im Einsatz.

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