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U5-Verlängerung nach Pasing: Baubeginn steht bevor - „Stadt nimmt viel Geld in die Hand“

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Von: Sascha Karowski

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Die U5 zum Laimer Platz. Die Trasse wird verlängert.
Die U5 zum Laimer Platz. Die Trasse wird verlängert. © Jantz

Der Bau der U5-Verlängerung nach Pasing steht vor dem Startschuss. Der Stadtrat soll am 30. November das Projekt genehmigen. Die Arbeiten würden im Januar starten.

München - Der Bau der U5-Verlängerung nach Pasing kann bald beginnen. Das teilt das Baureferat mit. Der Stadtrat soll am 30. November das Projekt genehmigen. Die Arbeiten am Streckenabschnitt zwischen Laimer Platz und dem künftigen U-Bahnhof Willibaldstraße würden dann im Januar starten.

OB Dieter Reiter (SPD): „Stadt nimmt viel Geld in die Hand“

„Die Stadt nimmt dafür viel Geld in die Hand“, sagt OB Dieter Reiter* (SPD). „Das geht angesichts der pandemiebedingt angespannten Haushaltslage nur, weil nach der Zusage des Bundesverkehrsministers mit erheblichen Fördermitteln für das Projekt zu rechnen ist.“ Wie viel Geld die Stadt für das mehr als 600 Millionen Euro teure Projekt genau erhält, ist jedoch noch offen.

Mit der Verlängerung der U5 nach Pasing* entstehen eine 3,2 Kilometer neue U-Bahn*-Trasse und die neuen Bahnhöfe Willibaldstraße, Am Knie und Pasing. Mit der Fertigstellung ist vermutlich nicht vor dem Jahr 2028 zu rechnen. Um den Bau zu beschleunigen, hatte der Stadtrat auf Vorschlag des Baureferates im Februar vorigen Jahres entschieden, die Bauleistungen für den Rohbau des ersten Streckenabschnittes bereits auszuschreiben, bevor das Genehmigungsverfahren für die Abschnitte „Am Knie“ und „Pasing“ abgeschlossen ist.

Baureferentin Rosemarie Hingerl dankt ihren Mitarbeitern

Das habe sich bewährt, sagt Baureferentin Rosemarie Hingerl. „Ich freue mich sehr, dass wir den Zeitplan einhalten. Das war trotz Coronakrise* für ein solches Großprojekt nur zu schaffen durch das außerordentliche Engagement unserer Mitarbeiter und ein sehr erfolgreiches Ausschreibungsergebnis.“

Daher schlägt Hingerl dem Stadtrat außerdem vor, die Bauleistungen für den zweiten Streckenabschnitt zwischen Willibaldstraße und Pasing mit den neuen neuen Bahnhöfen Am Knie und Pasing bereits mit dem Baubeginn des ersten Streckenabschnittes auszuschreiben. Um die Projekte parallel zu betreuen, brauche es aber mehr Mitarbeiter, das Baureferat spricht von zehn zusätzlichen Stellen. (ska) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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