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Hilfe für die Kriegsopfer: Oberbürgermeister Dieter Reiter schickt Krankenwagen in die Ukraine

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Von: Andreas Thieme

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Stadträtin Barbara Likus, OB Dieter Reiter, München-Klinik-Chef Dr. Axel Fischer und Mitorganisatorin Valentina Bekech (v.l.) bepacken einen Sanka
Stadträtin Barbara Likus, OB Dieter Reiter, München-Klinik-Chef Dr. Axel Fischer und Mitorganisatorin Valentina Bekech (v.l.) bepacken einen Sanka © Michael Nagy/Presseamt

Tolle Geste der Stadt München! Oberbürgermeister Dieter Reiter schickt insgesamt zwölf Krankenwagen nach Kiew, um ukrainischen Kriegsopfern zu helfen. Die Fahrzeuge wurden überwiegend aus Spenden finanziert, das Material stellt die München Klinik.

München - Der Oberbürgermeister packt an! Unter tatkräftiger Mithilfe OB Dieter Reiter werden nach Angaben der Landeshauptstadt derzeit zwölf Krankenwagen komplett mit Medikamenten und medizinischer Ausrüstung ausgestattet, um in Kiew Kriegsopfer versorgen zu können. „Der Ankauf von zehn gebrauchten Krankenwagen wurde mit 250.000 Euro aus Spenden finanziert, die auf das städtische Spendenkonto eingegangen sind“, teilt Sprecher Stefan Hauf mit. Je einen weiteren Krankenwagen haben die Johanniter-Unfall-Hilfe, Regionalverband München, und der Arbeiter-Samariter-Bund, Regionalverband München/Oberbayern, zur Verfügung gestellt.

Oberbürgermeister Dieter Reiter sagt: „Die aufwühlenden Schilderungen von Vitali Klitschko letzte Woche in der Vollversammlung des Stadtrats haben uns alle erschüttert. Angesichts der brutalen Angriffe auch auf die Zivilbevölkerung ist Hilfe für unsere Partnerstadt Kiew dringender denn je. Daher freut es mich sehr, dass die Krankenwagen schon in den nächsten Tagen samt Material nach Kiew aufbrechen werden. Und ich möchte mich nochmals herzlich bei allen Spender*innen und bei Stadträtin Barbara Likus für die Koordinierung bedanken. Wir helfen mit diesem Geld dort, wo es am dringendsten benötigt wird und stehen dazu in regelmäßigem Kontakt mit unserer Partnerstadt.“

München: Aus Spenden werden zehn Krankenwagen finanziert, die medizinische Ausstattung stellt die München Klinik

Die medizinische Ausstattung der zwölf Krankenwagen – insbesondere zur Schmerzlinderung, Schockbehandlung oder zur Stillung von Blutungen – wird von der München Klinik gespendet, die Hauf zufolge bereits für den ersten Münchner Hilfstransport nach Kiew Medikamente und Hilfsgüter in sechsstelliger Höhe bereitgestellt hatte. „Wir verurteilen den Angriff auf die Freiheit und Menschenrechte in der Ukraine aufs Schärfste und tun als München Klinik alles, um die Menschen vor Ort sowie unsere Mitarbeitenden mit Familien in der Ukraine zu unterstützen“, sagt Dr. Axel Fischer, Vorsitzender der Geschäftsführung der München Klinik.

Und weiter: „Wir orientieren uns am Bedarf und bringen mit Unterstützung der Landeshauptstadt unsere Medikamente dahin, wo sie jetzt akut benötigt werden. Außerdem werden wir als Versorger der Stadt auch unserer Verantwortung in der Versorgung von Geflüchteten gerecht, die in München ankommen – das haben wir vom ersten Tag an unbürokratisch und unabhängig vom Aufenthaltsstatus getan.“

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