Nach Zusammenprall geflüchtet

Unfallopfer inzwischen tot: Polizei sucht nach Münchner Radl-Raserin - mit folgender Beschreibung

Vor der Metzgerei Boneberger in Pasing erfasste die Radlerin den 70-Jährigen
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Vor der Metzgerei Boneberger in Pasing erfasste die Radlerin den 70-Jährigen.

Ende Februar geschah in Pasing ein folgenschwerer Crash, bei dem sich die Verursacherin aus dem Staub machte. Das Opfer - ein 70-Jähriger - ist mittlerweile gestorben.

Update vom 12. März, 12.30 Uhr: Zu dem Unfall zwischen einer noch immer unbekannten Radfahrerin und einem 70-jährigen Fußgänger, gibt es jetzt traurige Gewissheit: Der bei dem Zusammenstoß schwer verletzte Mann starb am gestrigen Donnerstag, 11. März, im Krankenhaus - das berichtet das Polizeipräsidium München in einer Pressemitteilung.

Die Beamten nahmen dies zum Anlass, erneut um Zeugenhinweise zu bitten und gaben weitere Informationen preis. Die Pressemitteilung des Präsidiums im Wortlaut: „Wie bereits berichtet, kam es am Samstag, 27.02.2021, gegen 9.30 Uhr, zu einem Unfall zwischen einer unbekannten Radfahrerin und einem Fußgänger in der Gleichmannstraße. Dabei wurde der über 70-jährige Fußgänger schwer verletzt. Die unbekannte Radfahrerin entfernte sich noch vor Eintreffen der Polizei von der Unfallstelle, ohne ihren gesetzlichen Pflichten als Unfallbeteiligte nachzukommen. Am Donnerstag, 11.03.2021, verstarb nun der über 70-Jährige im Krankenhaus.“

München-Pasing: 60-jährige Radfahrerin mit hellblonden, gelockten und schulterlangen Haaren wird gesucht

Weiter schreiben die Beamten: „Die Radfahrerin konnte wie folgt beschrieben werden: Ca. 60 Jahre alt, hellblonde, schulterlange, gelockte Haare, sie war mit einem anthrazitfarbenen Damentrekkingrad mit tiefem Einstieg unterwegs.“ Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang und insbesondere zur geflüchteten Radfahrerin machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, in Verbindung zu setzen. Erreichbar ist die Polizei dort unter Telefon 089/62 16-33 22.

Erstmeldung vom 4. März, 11.25 Uhr: München - Mit einem erneuten Zeugen-Aufruf wendet sich die Polizei an die Bürger, um einen Radl-Unfall aufzuklären, nach dem ein ein 70-Jähriger in Lebensgefahr schwebt. Die Unfallverursacherin, eine etwa 60-jährige Radfahrerin, hatte sich am Wochenende in Pasing kurz nach dem folgenschweren Unfall aus dem Staub gemacht.

München-Pasing: Radfahrerin rammt Senior auf Gehweg - Mann schwebt nun in Lebensgefahr

Der 70-Jährige ist am Samstag von einer Radfahrerin* auf dem Gehweg der Gleichmannstraße erfasst worden. Die Frau fuhr dort verbotswidrig in Richtung Pasinger Bahnhof, als der ältere Herr die Metzgerei Boneberger verließ. Es kam zu Kollision, der Senior wurde zu Boden geschleudert und schwer verletzt. Wie die Polizei bekanntgab, erlitt er unter anderem einen Oberschenkelhalsbruch. Mittlerweile habe sich sein Zustand aber dermaßen verschlechtert, dass der 70-Jährige nun in Lebensgefahr schwebe. Die Beamten suchen daher dringend Zeugen (Telefon: 089/62 16 33 22) – und allen voran natürlich die Radlerin.

Die Frau war zunächst geblieben, um nach dem Mann zu sehen. Doch bevor die Polizei* eintraf, war sie weg. Derweil kümmerten sich weitere Passanten um den Verletzten. Von der Radlerin ist bisher bekannt, dass sie hellblonde, schulterlange, gelockte Haare hat. Zum Unfallzeitpunkt war sie mit einem anthrazitfarbenen Damentrekkingrad unterwegs.

Münchens erste Corona-Patientin gibt traurige Einblicke: Die 44-Jährige hat bis heute mit den Folgen zu kämpfen. (LAF) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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