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Heißluftballon reißt sich samt Auto und Anhänger los: Fahrgast aus München erschlagen

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Von: Felix Herz

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Verkeilt unter Bäumen liegt der Heißluftballon. Zuvor war es zu einem tödlichen Unfall gekommen, bei dem ein Münchner starb.
Verkeilt unter Bäumen liegt der Heißluftballon. Zuvor war es zu einem tödlichen Unfall gekommen, bei dem ein Münchner starb. © Cevin Dettlaff/dpa

Bei einem tragischen Unglück in Brandenburg verlor ein Münchner sein Leben. Er wurde von einem Heißluftballon, der sich losgerissen hatte, erschlagen.

Beelitz – Eine Heißluftballon-Katastrophe kostete einem Münchner in Beelitz, Brandenburg, das Leben. Der 69-Jährige war am Montagnachmittag, 8. August, als Fahrgast vor Ort, doch noch bevor die Fahrt mit dem Heißluftballon losgehen konnte, kam es zur Katastrophe.

Münchner stirbt bei Heißluftballon-Crash – vor der Fahrt

Wie die Polizei am Dienstagmorgen, 9. August, berichtete, war es kein Absturz mit dem Heißluftballon, bei dem der 69-Jährige aus München starb. Der Unfall ereignete sich stattdessen kurz vor Fahrtbeginn. Während sich der 59-jährige Pilot bereits in dem Heißluftballon befand und alles für den Start herrichtete, erfasste eine starke Windböe den Heißluftballon und riss ihn vom Boden.

Zur Sicherheit war der Heißluftballon an einem Auto mit Anhänger befestigt. Doch der Wind riss die gesamte Konstruktion, also Heißluftballon, Auto und Anhänger, mit sich und fegte über den Landeplatz, wo unter anderen der Rentner aus München auf seine Fahrt wartete. Dort wurde der 69-Jährige von Auto und Anhänger getroffen.

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Tödlicher Unfall mit Heißluftballon: Münchner stirbt noch vor Ort

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 69-jährige Fahrgast aus München schwerst verletzt. Trotz Wiederbelebungsmaßnahmen der Rettungskräfte starb er noch vor Ort. Die anderen wartenden Fahrgäste, die das Unglück mitansehen mussten, erlitten einen Schock und wurden von Notfallseelsorgern betreut. (fhz)

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