Kurz vor Mitternacht

Kurioser Unfall in München: Die Feuerwehr hilft sofort - Doch das Netz reagiert mit Spott und Ratschlägen

In München steckt ein LKW in der Unterführung Wotanstraße und wird von der Feuerwehr befreit.
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In München ist ein LKW in der Unterführung Wotanstraße stecken geblieben.

In der Nacht auf Dienstag wurde die Feuerwehr zu einem kuriosen Einsatz gerufen. Auf den folgenden Einsatzbericht in den sozialen Medien reagiert das Netz mit Spott.

  • Am Montag, kurz vor Mitternacht, ereignete sich ein ungewöhnlicher Unfall in der Unterführung an der Wotanstraße.
  • Die alarmierte Münchner Feuerwehr konnte vor Ort sofort helfen.
  • Auf den veröffentlichten Einsatzbericht im Netz folgen Ratschläge aber auch spöttische Kommentare.

München - Die Feuerwehr München musste in der Nacht auf Dienstag zu einem außergewöhnlichen Einsatz an der Laimer Unterführung, Wotanstraße, ausrücken. Kurz vor Mitternacht ist der Fahrer eines Lastwagens in die Unterführung gefahren und stecken geblieben. Den Sattelzug konnte er selbst nicht mehr befreien, weshalb er die Feuerwehr alarmierte.

München: Kurioser Unfall in Unterführung - die alarmierte Feuerwehr hilft sofort

Vor Ort ließen die Einsatzkräfte kurzerhand die Luft aus den Reifen. Dadurch entstand zwischen LKW samt Fracht und der Tunneldecke wieder etwas Platz, um das Fahrzeug aus der Unterführung zu manövrieren. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der Einsatz dauerte laut Feuerwehrsprecher schätzungsweise eine halbe Stunde.

München: Kurioser Unfall in Unterführung - auf den Einsatzbericht reagiert das Netz mit Spott und Ratschlägen

Den Einsatzbericht veröffentlichte die Feuerwehr München am Dienstagvormittag auf ihrer Facebook-Seite. Die Reaktionen der User auf den Unfall entzweien sich. Ratschläge wie „da hätte der LKW-Fahrer lieber vorher die Luft abblassen sollen“ und Forderungen nach einer besseren Höhenkontrolle vor den Einfahrten, stehen spöttischen Kommentaren gegenüber. „Wer lesen kann ist klar im Vorteil“, meint ein User. Ein anderer wiederum empört sich: „Hoffentlich hat ihm gleich jemand den Führerschein weggenommen!“ Ein scheinbar ortskundiger User schreibt im bayerischen Dialekt, dass der Fahrer sowieso nicht durchgekommen wäre, denn mitten in der Röhre „wird des Luada no amoi enga.“

Einige User erinnert das Unfallszenario an eine weitere Münchner Unterführung, bei der sich oft ähnliche Situationen abspielen. Bei einem Bagger zog sich die Bergung etwas länger.

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