Am Mittwoch vorgestellt

Volles Netz: Das ist neu in der Münchner U-Bahn

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Innenminister Joachim Herrmann (Mitte) mit einem Funkgerät am Ohr

Im Notfall sollen Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte zukünftig schneller und einfacher miteinander kommunizieren. Deswegen bekommt das Münchner U-Bahnnetz ein neues flächendeckendes Netz.

München - Ein Netz für Notfälle - Diese Neuerung stellten gestern Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (61, CSU), Polizeipräsident Hubertus Andrä, MVG-Chef Ingo Wortmann sowie Peter Bachmeier von der Berufsfeuerwehr vor. Im gesamten U-Bahnnetz gibt es nun Digitalfunk-Technik.

Kosten insgesamt: 30 Millionen Euro. Acht Millionen steuert der Freistaat bei, den Rest tragen die Stadtwerke. Dauer: mindestens vier Jahre. Deutschlandweit wird die neue Technik bereits jetzt im Freien genutzt, doch unterirdisch und in großen Gebäudekomplexen gibt es Nachholbedarf. Einsatzkräfte bräuchten derzeit, wenn es in die Tiefe gehe, zusätzlich zum digitalen immer noch analoges Gerät, so Innenminister Herrmann. „Das kann kein Dauerzustand sein.“ Der Vorteil des Digitalfunks: Mehrere Funkrufgruppen können zusammengeschalten werden.

MVG-Chef Wortmann sagt, die Arbeiten für die neue Technik fänden in der Nacht statt, beeinträchtigten die Fahrgäste also nicht. Die investierten 22 Millionen Euro werden – wie alle anderen Investitionen auch – teils über die Ticketkosten finanziert. 

Lesen Sie auch: 100 Millionen teurer als geplant: Kosten für Verkehrsprojekte drohen zu explodieren

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