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Weihnachtsshopping geht in die Verlängerung - so lief es nach den Feiertagen

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Von: Phillip Plesch

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Gut besucht, aber nicht überfüllt: So präsentierte sich die Fußgängerzone am Dienstag.
Gut besucht, aber nicht überfüllt: So präsentierte sich die Fußgängerzone am Dienstag. © SIGI JANTZ

Weihnachten ist vorbei und die Zeit des großen Einkaufs Geschichte. Doch in der Innenstadt herrscht trotzdem noch viel Leben. Das Shopping geht weiter.

Der Weihnachtsmarkt am Marienplatz verschwindet Bude für Bude. Der Duft von Glühwein und Bratwurst ist verflogen. Und dennoch: Viele Touristen und Ausflügler schlängelten sich am Dienstag nach den Feiertagen durch die Fußgängerzone. Die war nicht rappelvoll, aber doch ordentlich besucht. Zu sehen: viele glückliche Gesichter. Manche lösten ihre Gutscheine ein, andere tauschten Geschenke um - und der ein oder andere wollte gleich seine festliche Finanzspritze unter die Leute bringen.

Philip zum Beispiel hat sein Weihnachtsgeld ganz spontan in ein neues Lego-Auto investiert. Im größten Lego-Store Deutschlands sei wirklich viel los gewesen. Seine Schwester Lea hat sich einen Pullover gegönnt. „Wir wohnen in Leipzig und waren über Weihnachten bei Oma und Opa in Krumbach zu Besuch“, erklärt Papa Michael Nieke. Von dort aus ging es für einen Tag in die Landeshauptstadt. „München ist immer sehr schön“, schwärmt Michael. Weiter ging es dann für die Familie zum Essen Richtung Viktualienmarkt.

Handelsverband mit dem Weihnachtsgeschäft dieses Jahr zufrieden

Zum Weihnachtsshopping in der alten Heimat München waren Richard und Jelena Scholz. Richard ist hier aufgewachsen und Jelena freut sich, mal wieder den Münchner Flair zu spüren. Mittlerweile wohnen die beiden in Singen. Erfolgreich war der Ausflug allemal: Bei Sport Schuster gab es für Richard wasserdichte Schuhe und eine Winterjacke.

Immerhin stand die Kleidung schon länger auf seiner Einkaufsliste - und vor Weihnachten war eben einfach keine Zeit dazu. Zudem sei jetzt ja auch vieles etwas günstiger. „Eigentlich wollte ich die Sachen online kaufen, aber jetzt bin ich froh, dass ich das nicht gemacht habe.“ Denn nach dem Anprobieren hat er sich umentschieden. „Das ging aber relativ schnell.“ Anschließend ging die Shopping-Tour weiter zum Hirmer und in den Oberpollinger.

Auch der Handelsverband Bayern war zufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft. „Es läuft besser als von vielen befürchtet“, hatte Verbandssprecher Bernd Ohlmann vor einer Woche gesagt. Der Wintereinbruch spielte da dem Handel in die Karten: Sinkende Temperaturen bedeuten steigende Kauflust. Und jetzt? Jetzt lädt das warme Wetter halt zum Frühlings-Bummel ein.

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