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Sturm Hendrik fegt über München: S-Bahn evakuiert - Touristenziel für Besucher geschlossen

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Von: Tanja Kipke, Katharina Haase

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Tief Ignaz fegte am Donnerstag über ganz Deutschland. Auch in München brachte er heftigen Sturm mit sich. Der DWD gab aber am Abend Entwarnung.

Update vom 21. Oktober, 22.00 Uhr: An dieser Stelle beenden wir unseren News-Ticker zur Sturmlage. Vielen Dank für‘s Mitlesen.

Update vom 21. Oktober, 18.40 Uhr: Sturm Hendrik hat seinen Schrecken verloren. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat mittlerweile seine Unwetterwarnung für München und die Region aufgehoben. Der Wind hat fast in ganz Oberbayern abgeflaut. Nur in Alpennähe kann es noch zu Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 75 km/h kommen. Dort gilt die Warnung des DWD bis 22 Uhr.

In der Nacht ziehen Regenwolken aus dem Norden heran und bescheren den Landeshauptstädtern am Freitag ein feuchtes Erwachen. Dazu bleibt es frisch mit zehn Grad. Der Wind bläst nur noch leicht. Erst im Laufe des Tages lässt der Regen nach und es klart auf. Am Wochenende wird es immer freundlicher. Die Temperaturen klettern wieder ein wenig nach oben auf maximal zwölf Grad am Sonntag.

Sturm über München: S-Bahn bleibt wegen Schaden an Oberleitung liegen

Update vom 21. Oktober, 14.27 Uhr: 40 Fahrgäste einer S-Bahn mussten bei Gröbenzell evakuiert werden. Zwischen Olching und Gröbenzell war eine S-Bahn offenbar wegen eines Schadens an der Oberleitung liegen geblieben, wie die Kollegen vom Fürstenfeldbrucker Tagblatt berichten. Die Fahrgäste mussten aus der S-Bahn auf den Sonnenweg begleitet werden, von wo aus die Bahn die Weiterfahrt mit Bussen organisiert hatte.

Gröbenzeller Feuerwehr Einsatzkräfte evakuieren S-Bahn und bringen Fahrgäste in Sicherheit
Etwa 40 Fahrgäste mussten aus der S-Bahn begleitet werden. © Feuerwehr Gröbenzell

Update vom 21. Oktober, 13.45 Uhr: Die Straßensperrung in der Agnes-Bernauer-Straße wurde wieder aufgehoben. Laut Polizei seien die Gefahren beseitigt und der Verkehr fließt wieder.

Update vom 21. Oktober, 13.04 Uhr: Das Schloss Nymphenburg sowie der Schlosspark sind aufgrund der starken Sturmböen geschlossen. Die Bayerische Schlösserverwaltung reagiert damit auf die Wetterwarnung, heißt es in einer Mitteilung. Auch der Hofgarten in Ansbach, Würzburg und Veitshöchheim haben bereits geschlossen. Auch der Schlosspark Seehof in Memmelsdorf bei Bamberg, der Burggarten auf der Kaiserburg in Nürnberg und der Schlosspark Schleißheim in Oberschleißheim sind für Besucher heute geschlossen. „Zudem wird empfohlen, den Englischen Garten sowie alle anderen öffentlichen Grünanlagen nach Möglichkeit zu meiden“, heißt es weiter.

Update vom 21. Oktober, 12.52 Uhr: Wie die Polizei via Twitter mitteilt, ist aufgrund der Sturmschäden die Straße Agnes-Bernauer-Straße / Von-der-Pfordten-Straße gesperrt. Autofahrer sollen den Bereich umfahren.

Wetter in München: Umgestürzte Bäume sorgen für Ausfälle bei der S-Bahn

Update vom 21. Oktober, 10.39 Uhr: In der Landeshauptstadt bläst der Sturm den Münchner aktuell ordentlich um die Ohren. Ab und an schafft es aber auch mal ein Sonnenstrahl durch die sonst dichte Wolkendecke. Laut den aktuellen Prognosen von wetteronline besteht momentan noch eine 90 prozentige Regenwahrscheinlichkeit. Gegen Mittag soll sich die Sonne dann sogar für ein paar Stunden zeigen.

Umgestürzte Bäume sorgen aktuell für Probleme im Bahnverkehr. Betroffen ist vor allem die ICE-Strecke zwischen Würzburg und Nürnberg, sagte eine Sprecherin der dpa. Züge würden dort umgeleitet, außerdem sei mit Verspätungen zu rechnen. In München fahren der Sprecherin zufolge keine S-Bahnen der Linie 3 zwischen Pasing und Olching - auch hier seien stattdessen Busse im Einsatz. Einschränkungen im Regionalverkehr gebe es außerdem zwischen Treuchtlingen und Nürnberg sowie zwischen Lichtenfels und Hof. Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt über die Lage informieren, die sich laufend ändern könne, riet die Sprecherin.

Wetter-Alarm in Bayern: Zahlreiche Einsätze wegen Sturmböen in Unter- und Oberfranken

Update vom 21. Oktober, 9.46 Uhr: Sturm Hendrik hat bereits in den frühen Morgenstunden für zahlreiche Feuerwehreinsätze in Bayern gesorgt. Momentan ist besonders Unterfranken und Oberfranken von „orkanartigen Böen“ getroffen. Die Integrierten Leitstellen in Unterfranken meldeten am Donnerstagmorgen Dutzende Einsätze, meist wegen umgestürzter Bäume, umgefallener Bauzäune oder von Dächern gewehter Dachziegel. Teilweise kam es zu Stromausfällen und gesperrten Zugstrecken. In Würzburg wurde ein Baugerüst an einer Rettungswache des Roten Kreuzes umgeweht. In Augsburg blieb der Zoo wegen des Unwetters geschlossen. In der Landeshauptstadt sieht es aktuell noch relativ ruhig aus.

Erstmeldung: München - Tief Ignatz ist in Bayern angekommen und das mit voller Wucht. Im Südosten des Freistaats gilt bereits seit den frühesten Morgenstunden Warnstufe 3 vor heftigem Wind und Böen um die 70 km/h. Ab 8 Uhr am Morgen soll auch die Landeshauptstadt München von den Ausläufern des Tiefs betroffen sein. Dann fegt Sturm Hendrik über den Freistaat mit teils orkanartigen Böen.

Tief Ignaz fegt über Bayern: Auch Landeshauptstadt betroffen

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt, fällt vor allem am Vormittag in Südbayern und anfangs auch der Oberpfalz noch teils kräftiger Regen, der sich bis Mittag an den östlichen Alpenrand zurückzieht. Am Morgen ist im Allgäu örtlich Starkregen mit Mengen um 15 l/qm in kurzer Zeit möglich, vereinzelt auch verbunden mit Blitz und Donner. Im nördlichen Franken vereinzelt Gewitter mit Starkregen um 15 l/qm in kurzer Zeit. Schweren Sturmböen bis 100 km/h sind nicht ausgeschlossen. Dabei bleibt es mild bei maximal 12 bis 17 Grad.

In München gilt Warnstufe 2, hier sollen Windgeschwindigkeiten bis 75 km/h erreicht werden. Dabei sind auch vereinzelt Sturmböen möglich, die noch heftiger ausfallen. Besonders betroffen ist auch das Münchner Umland. Vor allem in den Alpengebieten sind orkanartige Böen mit bis zu 115 km/h möglich.

München wird von Sturm Hendrik getroffen.
München wird von Sturm Hendrik getroffen. © DWD

Sturm Hendrik trifft auf Freistaat: DWD mit Warnung an die Bevölkerung

Doch selbst schon bei geringeren Windgeschwindigkeiten könnten Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden, warnte der DWD. Weiter heißt es: „Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände“.

In der Nacht zum Freitag zieht sich Tief Ignatz zurück, der Regen in Bayern schwächt ab. Die Temperaturen gehen zurück auf maximal 7 bis 1 Grad. Auch der Wind von Sturm Hendrik, der bis zum Abend noch heftig weht, schwächt sich in der Nacht zum Freitag ab. kah

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