40 Prozent weniger

Miet-Studie mit erschreckender Erkenntnis: 40 Prozent weniger Wohnfläche als vor zehn Jahren fürs gleiche Geld

Wohnungssuche, München, Mieten
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Wohnungssuche (Symbolbild)

Wohnen in München. Es ist das wohl leidigste Thema, das die Stadt mit sich trägt. Zu teuer, zu wenig Angebot, zu viel Nachfrage: Eine Studie zeigt jetzt: Vor wenigen Jahren war es noch ganz anders.

München - Deutschlandweit ist Wohnraum eines der meist diskutierten Themengebiete überhaupt. Zu jeder Wahl wird die Problematik neu angesetzt, Politiker versprechen Verbesserung. Berlin versuchte sich mit einer Mietpreisbremse, das Projekt scheint jedoch rasch wieder an Besserungs-Hoffnung zu verlieren. Auch in München zeigt sich seit Jahren immer mehr: Eine ansprechende Wohnung in der Stadt zu finden ist für viele ein Ding der Unmöglichkeit. Ob WG-Zimmer, Mietwohnung oder gar das eigene Häuschen - mit einem „normalen“ Einkommen scheint man oftmals vor verschlossenen Türen zu landen. Eine Studie fand jetzt heraus: Die Mietpreise stiegen in München - allein in den letzten zehn Jahren - dramatisch an.

München: Wohnung finden - Immowelt zeigt krasse Entwicklung in der Stadt

Ob auf immobilienscout24, immowelt, e-bay Kleinanzeigen oder ganz „altmodisch“ mit einem Zettel an Laternen: Die Wege, eine Wohnung in München zu finden sind zahlreich. Trotzdem scheinen sie alle häufig dasselbe herbeizuführen - eine elend lange, fast zum Scheitern verurteilte Wohnungssuche. Der Markt ist so teuer geworden, dass viele Menschen bereits mit Galgenhumor reagieren, wie ein Bild einer Münchner WG-Suche zeigt. Das Immobilien-Portal immowelt hat in einer neuen Studie jetzt herausgefunden, wie drastisch sich die Mietpreise im Verhältnis zum Quadratmeter in München entwickelt haben. Noch vor zehn Jahren war die Lage dramatisch anders.

Wohnung mieten in München: Studie zeigt dramatische Entwicklung auf - nur Berlin

„Für 1.000 Euro Kaltmiete gab es in München vor 10 Jahren noch eine Wohnung mit 85 Quadratmetern, aktuell sind es nur noch 51 Quadratmeter.“ Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse von immowelt zu den Angebotsmieten in 36 ausgewählten deutschen Städten zeigt: Die Wohnfläche, die Mieter heute fürs gleiche Budget bekommen, schrumpfte im Vergleich zu 2010 um bis zu 43 Prozent. Auch in Berlin, Stuttgart, Hamburg oder Köln zeigt sich das selbe Bild, wenn auch München hier einen der Spitzenplätze einnimmt. Lediglich Berlin hat noch mehr Verschleiß vorzuweisen, hier sank die Wohnfläche für denselben Preis um 43 Prozent. München folgt knapp dahinter mit 40 Prozent.

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