Das Zentrum der Actionsportler

Bilder und Video: München, mia san X-Games!

München - "Mia san München, mia san Triple, mia san X-Games", tönt es seit Donnerstagabend aus den Lautsprecherboxen. Skateboarder, BMXer und Motocrosser fliegen bis Sonntag durch den Olympiapark.

Der Olympiapark hat sich rausgeputzt, denn er beheimatet noch bis Sonntag die X-Games, die Olympischen Spiele der Extrem- und Actionsportler. Erfunden hat dieses Event der amerikanische TV-Sender ESPN (Entertainment and Sports Programming Network). Seit diesem Jahr finden die X-Games auch in Europa statt. Vor sechs Wochen in Barcelona und eben hier in München. Steffi Laier, Maria Franke und Andreas Lettenbichler (alle drei Enduro X) und Peter Henke (Mountainbike) halten die deutschen Fahnen am Wochenende hoch.

Für den Olympiapark sind die X-Games die größte Veranstaltung seit den Olympischen Spielen 1972. Nie wurden seitdem so viele Sportstätten (Olympiastadion, -halle, -berg, -see und -eishalle) gleichzeitig genutzt. Parkchef Ralph Huber hofft auf bis zu 100 000 Zuschauer. Der Olympiapark, einst für die Jugend der Welt gebaut, wird ihr erneut überlassen – diesmal „dem Zeitgeist entsprechend“, wie Huber hervorhebt. Die ersten Tage waren bereits gut besucht, vor allem durch viele Szenekenner und junge Leute. Dabei bieten die X Games Rundum-Unterhaltung.

X-Games: Spektakuläre Flüge und Stunts im Olympiapark

X Games: Spektakuläre Flüge und Stunts im Olympiapark

Neben den sportlichen Wettkämpfen (Karten an der Tageskasse ab 19 Euro) kann man auf dem Coubertinplatz über das kostenfreie X-Fest schlendern. Einige Aussteller haben kleine Rampen und Hindernisse aufgebaut und laden die Besucher ein, ihr Können selbst auszuprobieren.

Tom Schaar (13) landete am Donnerstag beim Vert-Contest auf Rang sechs

Die Sprünge der Profis über die 26 Meter hohe Big Ramp (Samstag, 15.30 Uhr) erscheinen danach umso bewundernswerter. Ebenso die 14-Meter-Flüge der Mountainbiker (Sonntag, 15 Uhr) auf dem Olympiaberg. „Im Prinzip sind wir wetterfest. Alles ist mit Planen abgedeckt. Wir brauchen nur einen kurzen Zeitraum ohne Regen“, erklärt Streckenplaner Markus Hampel. Und sollte Petrus doch einen Strich durch die Rechnung machen, gibt’s ja immer noch die Indoor-Wettbewerbe der Motocross-Freestyler, BMXer und Skateboarder.

mm

Rubriklistenbild: © Christina Pahnke / sampics

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