DB-Angestellte hört Einschlag

Schotterstein in München auf Zug geworfen: IC kann Fahrt nicht fortsetzen - Polizei fahndet mit Helikopter

Eine beschädigte Scheibe an einem Zug.
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Ein Zug wurde in München mit einem Schotterstein beworfen. Eine Scheibe wurde stark beschädigt.

Ein Intercity wurde in München mit einem Schotterstein beworfen. Ein Fenster wurde dabei so stark beschädigt, dass der Zug seine Fahrt nicht fortsetzen konnte.

  • Ein Zug wurde in München mit einem Schotterstein beworfen und beschädigt.
  • Glücklicherweise gab es keine Verletzten.
  • Fahndungsmaßnahmen mit einem Hubschrauber blieben erfolglos.

München - Am frühen Freitagnachmittag (4. Dezember) wurde ein Intercity zwischen Pasing und Ostbahnhof vermutlich mit einem Schotterstein beworfen. Ein Fenster wurde dabei so stark beschädigt, dass der Zug seine Fahrt nicht fortsetzen konnte. Das teilte die Bundespolizei mit.

Zug zwischen München-Pasing und Ostbahnhof mit Schotterstein beworfen - Scheibe reißt

Demnach war der IC 2083 (Zuglauf Hamburg-Altona - Freilassing) kurz nach 14 Uhr auf dem Weg vom Bahnhof München-Pasing zum Münchner Ostbahnhof. Dabei wurde er Zug vermutlich mit einem Schotterstein beworfen. Eine Mitarbeiterin des Bordbistros befand sich zum Tatzeitpunkt im betreffenden Wagen (Bordbistro). Sie nahm den Einschlag akustisch wahr.

Alarmierte Beamte der Bundespolizei stellten am Ostbahnhof einen faustgroßen Einschlag in einer Seitenscheibe fest. Die Scheibe wies ein Loch auf und war großflächig gerissen. „Bei den anschließenden Fahndungsmaßnahmen kam auch ein Helikopter der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim zum Einsatz“, hieß es in der Pressemeldung der Bundespolizei weiter. Tatverdächtige konnten in Gleisnähe jedoch nicht aufgegriffen werden. Verletzt wurde niemand, die DB-Angestellte erlitt lediglich einen Schreck.

Zug in München mit Stein beworfen - IC fällt komplett aus - Ersatzzug kann nicht bereitgestellt werden

„Der IC 2083 musste aufgrund der massiven Beschädigung aus dem Regelbetrieb genommen werden und fiel komplett aus“, so die Bundespolizei weiter. Aufgrund der Kurzfristigkeit konnte demnach auch kein Ersatzzug bereitgestellt werden. Die Münchner Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und ‚Gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr‘ eingeleitet. (kam) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

In München-Riem lief ein Notarzteinsatz. S-Bahnen wendeten vorzeitig. Mittlerweile wurde die Sperrung aufgehoben, der Zugverkehr wird wieder aufgenommen.

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