Das gibt noch Ärger

Krach! An zwei Münchner Schulen kam die Decke runter

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In diesem Container am Moosacher Schulzentrum an der Gerastraße kamen Deckenplatten herunter.

München - Binnen weniger Tagen sind gleich bei zwei Pavillons von Münchner Schulen die Decken heruntergekracht. Das könnte nun Folgen haben.

Das sollte besser nicht Schule machen! In gleich zwei Pavillons sind binnen weniger Tage Decken heruntergekracht. Verletzt wurde niemand. Die Container wurden gesperrt, Experten der Stadt rückten an.

Der Grund für die Vorfälle scheint gefunden: Die Deckenplatten waren zu schwach verschraubt. Die Stadt reagiert, in den Containern des Schulzentrums an der Gerastraße (Moosach) und am Wilhelmsgymnasium an der Oettingenstraße (Lehel) werden 9000 Platten ausgetauscht.

Laut Baureferat werden die Maßnahmen abschnittsweise durchgeführt. In Abstimmung mit der Schulleitung sollen die Räume nach und nach wieder genutzt werden. Spätestens am Montag sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Es handelt sich um Container desselben Pavillon-Lieferanten. Die Stadt prüft, ob der einen Fehler gemacht hat und dafür haften muss. Das Referat will zudem alle vergleichbaren Konstruktionen von Akustikdecken in den städtischen Schulpavillons prüfen. Dazu muss aber nicht gesperrt werden.

Insgesamt hat die Stadt 46 Container aufgestellt, weil Schulen saniert oder erweitert werden müssen. Heuer waren es bislang elf, drei sind noch im Aufbau. Im kommenden Jahr werden weitere 28 dazukommen.

Es ist nicht der erste Unfall in einem Schulpavillon: Mitte September waren an der Ludwig-Thoma-Realschule in Berg am Laim Teile der Decke heruntergefallen und hatten Schüler verletzt. Grund waren damals zu kurze Schrauben.

S. Karowski

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