Dumm gelaufen

Diebe geraten an die völlig Falschen

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Zwei ungarische Taschendiebe haben sich am Donnerstag die falschen Opfer ausgesucht: zivile Taschendiebstahlsfahnder.

München - Das ging völlig daneben: Zwei Taschendiebe wollten ausgerechnet zivile Taschendiebstahlsfahnder ausrauben. Die Beamten spielten ein Katz-und-Maus-Spiel.

Zwei ungarische Taschendiebe haben sich am Donnerstag die falschen Opfer ausgesucht: Zivile Taschendiebstahlsfahnder. Die Beamten nahmen die beiden Männer sowie einen dritten Ungarn nach einem Katz-und-Maus-Spiel fest.

Die vier Bundespolizisten waren in ihrer Freizeit in einem Lokal am Rosenheimer Platz beim Abendessen. Zwei Männer setzten sich an den Nachbartisch, 19 und 31 Jahre alt. Den erfahrenen Beamten entging nicht, wie der 19-Jährige die Jacke des einen Beamten abtastete.

Aus taktischen Gründen nahmen die Beamten die Diebe nicht sofort fest. Das vermeintliche Opfer rutschte mit seinem Stuhl weiter nach vorne, um die Jacke aus der Griffweite des Diebes zu bringen.

Als beide Männer das Lokal verließen, observierten die Fahnder die Diebe und nahmen sie schließlich fest. Zudem stießen sie auf einen dritten Ungarn, einen 45-Jährigen, der in der Nähe in einem Fahrzeug wartete.

Der 19-Jährige trug neben einem Messer ein Reizstoffsprühgerät bei sich. Außerdem hatten die Männer einen hohen Geldbetrag von über 1000 Euro dabei. Die Diebe wurden an die Landespolizei übergeben, die die Ermittlungen fortsetzt.

mm

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