Das ist Münchens größter Radl-Laden

+
Zeigt her eure Radl: Andi Thalhauser und Christian Brendel mit den 29-Zoll-Mountainbikes. Im neuen Stadler-Shop gibt es rund 5000 Räder.

München - Wer Radl fährt, wird diesen Laden lieben: Mehr als 5000 verschiedene Fahrradtypen plus Zubehör bietet das Regensburger Unternehmen Stadler ab Donnerstag in Obermenzing an. Es ist die Eröffnung von Münchens größtem Radl-Laden!

Egal ob Mountainbike, Renn-, Kinder- oder Cityrad: Rund 100 Experten beschäftigt Stadler im neuen Riesenshop – sie erklären Einsteigern, Hobbyradlern und Profis Räder und Ausrüstung. Außerdem gibt es eine Werkstatt mit offenen Arbeitsplätzen und Reparaturservice.

Das Besondere: In Obermenzing gibt es alle auf dem Fachmarkt erhältlichen Räder und Zubehör wie Helme, Schuhe oder Sattel – nichts muss bestellt werden. „Anfassen und ausprobieren lautet unser Konzept“, sagt Geschäftsführerin Caroline Elleke (34). Sie selbst fährt rund 15 000 Kilometer pro Jahr – im Frühjahr auf dem Rennrad, ab August geht’s dann zum Mountainbiken. „Das Fahrrad ist längst ein Lifestyle-Produkt geworden“, sagt sie. Im Trend liegen Elektro-, aber auch Nostalgieräder und die sogenannten Fixies – ultraleichte Stadträder, mit denen Kuriere durch die Stadt flitzen.

Rennräder haben ihre Aerodynamik verbessert, bei den Mountainbikes gibt es mittlerweile moderne 29-Zoll-Räder. Drei Kollegen vom Stadler-Team Obermenzing zeigen in der tz ihre Lieblingsstücke. Verkaufsstart ist morgen 10 Uhr im Shop in der Peter-Anders-Str. 6.

Schicke Nostalgie-Räder

„Nostalgie liegt voll im Trend“, sagt Geschäftsführerin Caroline Elleke und strahlt über das ganze Gesicht. Dieses Pink – für viele Damen ein besonderer Retro-Schick. Ebenso wie der Drei-Gang-Klassiker und die Optik des Holland-Rades mit dem typischen eingebogenen Lenker und der starren Gabel. Zwischen 200 und 800 Euro kosten die hübschen Räder, die es natürlich auch in anderen Farben außer Pink gibt. Aber klar: Frauen sind die Zielgruppe …

Das superduper Rennrad

Was für ein Rad … Satte 9999 Euro kostet das Cannondale Super Six Evo Ult mit seinen 20 Gängen. Ob Rahmen, Vorbau, Sattelstütze oder Lenker – das Superleichtgewicht (5,5 Kilo) besteht fast nur aus Carbon. Dieses supermoderne Material verwenden auch exklusive Autobauer. „Der Porsche unter den Rennrädern“, urteilt Andi Thalhauser aus dem Verkaufsberaterteam, der das Schmuckstück locker stemmt. Laufräder und Narbe sind vom Profihersteller DT Swiss. Per SRAM-Schaltung kann man in derselben Position rauf- und runterschalten. Ideal für Sprints!

Das praktische Klapp-Fahrrad

Sooo klein, sooo kompakt, sooo clever – Carolin Elleke mit einem Dahon-Klapprad. Ihr Urteil: „Ein tolles Stadtrad, perfekt für Pendler, denn es lässt sich an zwei Stellen zusammenklappen, und zwar auf die Größe der beiden Reifen.“ Passt locker in die S-Bahn – und zur Not auch ins Büro. Das Klapprad hat eine Sieben-Gang-­Nabenschaltung, der Lenker ist leicht ­verstellbar. Los geht’s ab 229 Euro. Je leichter das Rad, desto höher der Preis.

Das Elektro-Fahrrad

Junge, Junge, was für ein Brummer! Vor mir steht ein original PG-Bike – eher ein Chopper als ein Elektro-Fahrrad. ­Allein fünf Kilogramm wiegt der Motor. Der multipliziert die eigene Wattleistung beim Treten. Nie wieder verschwitzt im Büro ankommen! Rechts vorn gibt’s einen Gashebel – wie beim Motorrad. Links außen einen mächtigen Rückspiegel. Keine Sorge, Pedale sind noch dran. Ebenso wie die faustbreiten Spezial-Cruiser-Reifen. Ein ganz heißer Ofen!

Neue Mountainbikes

Der Renner bei den Mountainbikes sind die 29-Zoll-Räder. „Wer einmal damit gefahren ist, will nicht mehr runter. Die technischen Grenzen wurden erweitert, man ist viel schneller und effizienter mit dem Bike unterwegs“, findet Verkaufsberater Christian Brendel (29, links). Die neuen Rahmen haben ideale Klettereigenschaften, Fahrten über Hindernisse wie Wurzeln spürt man kaum. Für Kenner: Die Einführung von 29 Zoll ist vergleichbar mit der Einführung des Carving beim Ski.

Andreas Thieme

Auch interessant

Kommentare