„Neuraum“ an der Arnulfstraße eröffnet am 4. September

Das ist Münchens neue Riesen-Disco

Neuraum
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Die Disco „Neuraum“ empfängt die Gäste mit einer gelben Lichtdusche.

München - Der Countdown läuft: Noch zwei Wochen, dann geht Münchens zweitgrößte Discothek an den Start: 1200 Quadratmeter, vier Clubs, eine Freifläche, und alles mitten in München. Der Name: Neuraum.

Die tz erklärt Münchens modernsten Club, der am 4. September unter dem neuen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) an der Arnulfstraße eröffnet wird.

Auf den ersten Blick erinnert das Gebäude an ein in der Stadt gelandetes Alu-Ufo, auf den zweiten an das dynamische Konzept eines ICE-Triebkopfes, durchaus passend zur zentralen Lage an den Bahngleisen. Das Alu-Ufo (offizielle Eröffnung am 11. September) beherbergt nicht nur 29 Busterminals und ist damit Dreh- und Angelpunkt des gesamten Münchner Linien und Touristen-Busverkehrs. Auf den 25.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche findet sich zudem eine Einkaufspassage mit 24 Ladeflächen, einem vielfältigen Gastronomieangebot sowie exklusiven Büroräumen.

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Darunter liegt der 1200 Quadratmeter große Neuraum, der die Gäste mit einer gelben Lichtdusche empfängt, „um sie aus dem realen Leben zu reißen und sie empfänglich zu machen für eine aufregende Partynacht“, erklärt der für den Innenausbau zuständige Architekt Martin Cotter das Konzept.

An gleicher Stelle betrieb die Craft AG, deren Gesellschafter sich selbst gern „die Crafties“ nennen, zwischen 1999 und 2007 die Nachtgalerie in einer alten Halle der Deutschen Bahn. Als 2001 beschlossen wurde, dass an dieser Stelle der ZOB gebaut wird, bewarben sich die Crafties bereits für die in Aussicht gestellte Veranstaltungsfläche, zwei Jahre später bekamen sie den Zuschlag. „Eine Riesen-Herausforderung und gleichzeitig eine Riesen-Chance, einen eigenen Club zu konzipieren in einem Umfeld, in dem rund um die Uhr was los ist“, sagt Dierk Beyer, einer der Vorstände der Craft AG.

Thomas Oßwald

www.merkurtz.tv

Infos zum Club

Name: Neuraum

Adresse: Arnulfstraße 17 im ZOB

Lage: Zehn Meter unter der Erde, getrennt durch eine 1,5 Meter dicke Betondecke, Deckenhöhe bis zu 7 Meter

Eröffnung: 4. September 20 Uhr

Öffnungszeiten: Freitag und Samstag ab 22 Uhr

Fläche: 1200 Quadratmeter

Dancefloors: Club (größte Location, House und Partysound), Salon (Electro, hart, kantig), Galerie (schick, R‘n‘B, mit Panoramafenster auf den Club), Keksdose (Mitsing-Areas, Schlager, gute Laune Musik)

Personal: ca. 60 bis 70 Mitarbeiter sind am Abend im Einsatz

Discjockeys: Acht DJs rocken die verschiedenen Dancefloors des Neuraums an einem Abend

Musikrichtungen: Elektro, House, Techno, Partysound, R‘n‘B, Schlager

Anlage: Genau für den Neuraum abgestimmte Anlage der Firma Ludwig Soundsystem mit einer Leistung von über 20 Kilowatt

Beste Plätze: „Die VIP-Lounge auf der Bühne des Clubs“, sagt neuraum-Chef Dierk Beyer. Reservierung erforderlich, und Mindestumsatz in Höhe von ca. 25 Euro pro Person bei Reservierung von mindestens zehn Gästen

Toiletten: je eine für Männer und Frauen in der Keksdose, Club und Galerie, insgesamt wurden 46 Toilettenschüsseln und über fünfzehn Meter Urinalrinne verbaut. Einmalig: Auf der Mädels-Toilette der Galerie gibt’s zwei Schüsseln in einer Kabine, um gemeinsam Geschäfte zu machen

Hingucker: Eine 40 Quadratmeter LED-Wand im Club und die Lichtinstallation Kayzer Souza im Salon

Türsteher/Security: Drei Türsteher und ein Dutzend Sicherheitspersonal wollen für die richtige Mischung garantieren. Die Devise: „potentielle Täter und Opfer bleiben draußen.“

Parken: 250 Parkplätze in der Tiefgarage, Parkflächen an der Arnulfstraße

Kosten: Gut eine Million Euro haben die Betreiber in den Neubau der Diskothek investiert

Bars: Drei Bars im Club, je eine in Galerie, Keksdose und Salon

Preise: Der Eintritt wird zwischen sechs und acht Euro betragen, das Augustiner Hell (0,33l) ca. 2,50 Euro, Longdrinks 4,50 Euro

Weitere Videos von der neuen Disco finden Sie auf

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