Nach FDP-Kritik im Feriensenat

Münchens OB Reiter rechtfertigt frühes Wiesn-Aus: „Zeitdruck hat eine Rolle gespielt“

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OB Dieter Reiter beim Wiesnkonzert 2017.

Die Entscheidung zur Absage des Münchner Oktoberfestes sei keine Missachtung des Stadtrates gewesen. Mit diesen Worten hat OB Dieter Reiter (SPD) gestern im Feriensenat auf Kritik seitens der FDP reagiert.

Wie berichtet, hatten Reiter und Ministerpräsident Markus Söder (CSU) das größte Volksfest der Welt vergangene Woche abgesagt. Grund ist die Corona-Pandemie. 

FDP-Fraktionschef Michael Mattar hatte bemängelt, dass die Absage zu früh erfolgt sei. Der neue Stadtrat hätte sich mit dem Thema befassen sollen. Reiter entgegnete, dass der Zeitdruck eine Rolle gespielt habe. 

„Ich hätte es auch lieber mit dem Stadtrat geklärt. Aber zahlreiche Beschicker hatten angefragt, wie die Situation ist, weil sie Verträge mit ihren Arbeitern abschließen wollten.“ Zudem sei absehbar gewesen, dass die Stadtrats-Diskussion zur Wiesn relativ schnell hätte abgehandelt werden können.  

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