Antrag der Bayernpartei 

Münchens Radler sollen nicht im Regen stehen - bekommen jetzt die Ampeln Sensoren?

In Rotterdam kommen bereits Regensensoren an Ampeln zum Einsatz.

Die Bayernpartei will die Mobilität in München verbessern und hat dazu mehrere Stadtrats-Anträge gestellt. Unter anderem werden Regenampeln für Radler gefordert. Die Stadt soll dazu ein Pilotprojekt starten.

München - Die Ampeln erkennen per Sensor, wenn es regnet und verkürzen dann die Wartezeiten für Radler. Das System gibt es bereits in den Niederlanden. Ferner wünscht sich die Bayernpartei, unnötige Ampeln nachts auszuschalten. 

Es sei schließlich ein Ärgernis, wenn man nachts an einer kleinen Kreuzung eine Rotphase abwarten muss und dabei auf keinen weiteren Verkehrsteilnehmer trifft. Durch eine Abschaltung von Ampeln zwischen Mitternacht und dem Berufsverkehr reduziere sich die Lärmbelastung für Anwohner durch abbremsende und anfahrende Fahrzeuge, heißt es im Antrag. 

MVV-Ärger in München? Bayernpartei wünscht sich „Sofortmaßnahmen“

Weiter will die Bayernpartei eine stadtweite Grüne Welle für Autos und nur noch Langzüge auf den U-Bahn-Linien. „Die Mehrheit im Stadtrat träumt von einer autofreien Altstadt und sucht nach einen Masterplan für weniger Autos in der Innenstadt“, sagt Stadtrat Andre Wächter. 

„Eine Utopie, die sich nicht umsetzen lässt. Für eine immerhin autoarme Innenstadt müssen die ÖPNV-Angebote deutlich verbessert werden.“ Von neuen U-Bahn-Linien in der Innenstadt - wie der U9 - sei man noch Jahrzehnte entfernt. Die Finanzierung der Neubauten stehe ebenso in den Sternen. „Was wir in München brauchen, sind Sofortmaßnahmen.“ 

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