Münchner vom Affen gebissen: Kein Schmerzensgeld

München - Nach dem Angriff eines wilden Affen in einem ­Hotel in Kenia hat ein Urlauber aus München keinen Anspruch auf Schadensersatz oder Schmerzensgeld.

Das entschied das Kölner Amtsgericht. Der Geschäftsmann aus München hatte nach eigenen Angaben an dem Tag im Speisesaal des Hotels gefrühstückt. Anschließend hatte er noch eine Banane mitgenommen, um sie später zu essen.

Auf dem Weg vom Speisesaal zum Zimmer sei er dann von dem wilden Affen gebissen worden und habe Verletzungen an der Hand erlitten. Dafür könne jedoch nicht der Reiseveranstalter aus Köln haftbar gemacht werden, sagte ein Gerichtssprecher.

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Das Hotel habe sogar Hinweisschilder aufgestellt. „Bitte füttern Sie keine Affen, Sie werden sonst sehen, was passiert“. Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld bestünden daher nicht. Der Kläger hatte 1700 Euro Schmerzensgeld sowie 2041,66 Euro Schadens­ersatz gefordert.

tz

Rubriklistenbild: © dpa

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