Er war beim Boston-Marathon

Münchner entgeht Katastrophe: "Hatte Glück"

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Der Münchner Thomas Magauer beim Boston-Lauf

München - Der Münchner Thomas Magauer lief beim verhängnisvollen Boston-Marathon mit. Bis kurz vor der Explosion war auch er im Zieleinlauf. Er sagt: "Ich hatte Glück!"

Vergangenes Jahr beim Boston Marathon war der Münchner Thomas Magauer (30) um einiges langsamer. „Da hätte es mich vielleicht erwischt.“ Heuer aber packte er’s in 3 Stunden 11 Minuten – war also durchs Ziel, bevor die Bombe hochging. „Ich bin so unglaublich froh“, erzählt er der tz am Telefon.

Bis kurz vor der Explosion hat sich der LMU-Dozent für Organische Chemie im Zielbereich aufgehalten. „Ich hatte noch überlegt, die Straßenseite zu wechseln, dann wäre ich mittendrin gewesen.“ Glücklicherweise aber wurde dem Sportler in diesem Moment kalt – er fuhr mit dem Taxi zu dem Freund, bei dem er übernachtete. Dort angekommen, rief er seinen Vater an – und beide sehen zeitgleich im Fernsehen, was soeben passiert ist. „Ich habe es erst nicht glauben können.“

Auch am Tag danach fühlt sich Magauer „nicht sehr sicher. Ich bin froh, heute wieder heim zu fliegen.“ Ein Gedanke beschäftigt ihn besonders: „Vergangenes Jahr waren Bekannte von mir genau da, wo es passiert ist. In diesem Jahr aber haben sie eine Grillparty vorbereitet. Ist das ein Wink des Schicksals? Wir hatten viel Glück. Ich schätze meine Gesundheit jetzt noch mehr.“

nba

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