Am Stachus: Münchner zeigen Bein für Minenopfer

München - Etwa 80 Männer, Frauen und Kinder haben sich am Mittwoch mit hochgekrempelter Hose auf den Stachus gestellt. Damit wollten sie auf ein heikles Thema aufmerksam machen.

Mit hochgeschlagenen Hosenbein zeigten sich die Teilnehmer der Aktion “Lend Your Leg - Zeig dein Bein für Minenopfer“ auf dem Karlsplatz solidarisch mit den Opfern von Landminen und wollten gleichzeitig auf die Gefahren von Minen und Streumunition aufmerksam machen. Zu der bundesweiten Aktion hatten die Organisationen Handicap International und Solidaritätsdienst-international (SODI) aufgerufen.

In 72 Ländern der Welt werden Menschen laut der Veranstalter durch Landminen und Streumunition bedroht. Mehr als 500 000 Menschen haben den Angaben zufolge durch Unfälle mit Landminen bereits ihre Beine oder Arme verloren. “Wir hoffen, dass die deutsche Regierung ihr finanzielles Engagement für von Landminen und Streumunition betroffene Länder und Menschen weiter verstärkt“, sagte die SODI-Projektmanagerin Marion Gnanko.

Auch Prominente beteiligten sich in den vergangenen Wochen an der Aktion: So posierten die Schauspielerin Ulrike Folkerts, die Regisseurin Doris Dörrie und die Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth, mit hochgeschlagener Hose für Fotos. “Landminen gehören in allen Ländern dieser Welt verboten! Die Opfer haben ihr ganzes Leben damit zu kämpfen“, erklärte Doris Dörrie ihr Engagement.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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