Münchner OB bekommt eigenen Wein

Retzstadt - Es ist noch gar nicht so lange her, da trat Münchens Oberbürgermeister Christian Ude in Franken gehörig ins Fettnäpfchen. Doch jetzt wurde ihm sogar eine eigene Weinmarke vermacht.

Bei einem Interview im Herbst 2011 brachte der SPD-Politiker die fränkischen Regierungsbezirke gehörig durcheinander und verlegte das unterfränkische Aschaffenburg kurzerhand nach Oberfranken. Die Franken scheinen ihm das jedoch nicht besonders übel genommen zu haben, denn der Münchner bekommt nun sogar seinen eigenen Wein. Der “Ude Schoppen“ wurde von einem Weingut in Retzstadt im Landkreis Main-Spessart kreiert. Sowohl der OB als der Frankenwein stünden für Geschmack und Lebensfreude, lautete eine Begründung.

Der neue Wein solle dem Politiker außerdem helfen, seine geografischen Defizite leichter auszumerzen: “Da können wir mit dem nach ihm benannten Wein sicherlich Entwicklungshilfe leisten. Vielleicht wird es danach besser“, sagt Weingutsbesitzer Rudi May. Der Wein sei übrigens ein kräftiger Rotwein aus mehreren Rebsorten des Jahrgangs 2011.

dpa

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