Münchner Brauereien im Warnstreik

München - Rund 350 Angestellte von vier großen Münchner Brauereien haben am Donnerstag ihre Arbeit niedergelegt. Was das für die Bierproduktion in der Landeshauptstadt bedeutet:

Nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) war es der erste gemeinsame Warnstreik der vier Münchner Brauereien im aktuellen Tarifkonflikt. 350 Angestellte der Brauereien Paulaner/Hacker-Pschorr, Spaten-Franziskaner, Augustiner und Hofbräu folgten dem Aufruf der Gewerkschaft.

“Seit 5.00 Uhr morgens geht nichts mehr in den Münchner Brauereien“, sagte der NGG-Landesbezirksvorsitzende Hans Hartl. “Und wenn die Brauherren das Signal ihrer Beschäftigten von heute noch nicht verstehen, geht es nach der vierten Verhandlungsrunde am 5. Mai in die Urabstimmung.“ Zeitgleich mit den Münchnern streikten auch zahlreiche Brauerei-Beschäftigte im Münchener Umland und anderen bayerischen Städten.

Während die Gewerkschaft 6 Prozent mehr Geld fordert, lag das letzte Angebot der Arbeitgeberseite nach Gewerkschaftsangaben bei 2,1 Prozent. Eine Übernahme der Auszubildenden für 12 Monate und ein neuer Rahmentarifvertrag wurden von den Arbeitgebern bisher abgelehnt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Kommentare