Heute: Alte Trambahnen

Herr Ude, warum sind so viele alte Trams unterwegs?

+
Einer der 1959 bis 1968 gebauten P-Wagen auf der Linie 17.

München - Münchner Bürger stellen Fragen, Oberbürgermeister Christian Ude antwortet. Dieses Mal geht es um die Frage, warum derzeit noch die alten Trambahnen im Einsatz sind. Lesen Sie hier die Antwort des Stadtoberhaupts:

Frage

Nach längerer Pause bin ich wieder einmal Trambahn gefahren. Und musste mich schon wundern, jetzt auch noch auf der Linie 17 wieder Waggons der älteren Modellreihe anzutreffen. Wie lange wollen Sie diese „Museums-Tram“ noch einsetzen? Fahren Sie mal nach Brüssel oder Nizza, dann wissen Sie, wie moderne Trambahnen aussehen.

Harald Müller, Neuhausen-Nymphenburg

Antwort

Wie neue Trambahnen aussehen, ist uns allen auch aus München bekannt. Leider gab es aber bei den 14 neuen Fahrzeugen vom Typ Variobahn (von der Firma Stadler, erstmals 2009 eingesetzt) von Anfang an Ärger und Probleme. Schließlich trat noch ein Serienschaden ein, sodass diese Fahrzeuge nicht mehr einsetzbar waren und teils durch alte Trambahnen, teils sogar noch durch Busse ersetzt werden mussten. Leider sind deshalb wieder „hochbetagte“ P-Züge in Betrieb. Allerdings höchstens fünf! Diese Altbauzüge werden so lange eingesetzt, bis die Variobahnen zuverlässig zur Verfügung stehen. Danach werden sie nur noch als Reserve dienen.

Das Gehirn des Münchner Verkehrs: Einblick in die Leitzentrale

Das Gehirn des Münchner Verkehrs: Einblick in die Leitzentrale

Liebe tz-Leser, bitte richten Sie Ihre schriftlichen Fragen an OB Ude unter dem Stichwort „tz-Leser fragen den OB“

per Post an die Lokalredaktion, 80282 München,

per Fax an die Nummer 089/530 65 67 oder

per E-Mail an: lokales@tz.de.

tz

Auch interessant

Meistgelesen

S-Bahn: Nach Stau auf der Stammstrecke - Lage normalisiert sich wieder
S-Bahn: Nach Stau auf der Stammstrecke - Lage normalisiert sich wieder
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Münchens größte Werkstadt: Das neue Viertel hinterm Ostbahnhof 
Münchens größte Werkstadt: Das neue Viertel hinterm Ostbahnhof 

Kommentare