Münchner fordern harte Strafe für Katzenquäler

München - Vor Beginn des Prozesses wegen einer tödlichen Misshandlung einer Katze haben am Donnerstag rund 50 Tierschützer in München für eine harte Bestrafung demonstriert.

“Höchststrafe für den brutalen Tierschänder Ernst K.“ forderte eine Demonstrantin auf einem Plakat vor dem Amtsgericht. “Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt“, hieß es auf einem anderen Transparent.

Der angeklagte Rentner soll an Weihnachten 2010 in München eine Katze grausam zu Tode gequält haben, indem er sie  in eine Marderfalle gelockt hat und dann immer wieder mit einem Wasserstrahl traktierte bis sie tot war. Mit dem Urteil wird noch am Donnerstag gerechnet. Als Höchststrafe drohen dem 74-Jährigen drei Jahre Gefängnis.

Wegen der angekündigten Demonstration hatte der Richter das Polizeiaufgebot rund um das Justizgebäude aufgestockt. Das Interesse an dem Prozess war so groß, dass nicht alle Zuschauer in den Gerichtssaal konnten.

dpa

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