Grenzüberschreitende Hilfe

Münchner Feuerwehr rettet Bergsteiger in Italien

München - Zwei deutsche Bergsteiger sind am Freitag in Italien in Not geraten. Erst um fünf Uhr in der Früh am Samstag konnten sie gerettet werden. Daran hatte die Münchner Feuerwehr gewichtigen Anteil.  

Die Rettung von zwei in Not geratenen Bergsteigern in Italien beschäftigte am Freitagabend mehrere Feuerwehrleitstellen und Rettungskräfte, unter anderem in Italien.

Zwei Bergsteiger aus Norddeutschland waren am Freitag in einem Klettersteig bei Savona (Italien) vom schlechten Wetter überrascht worden und in Not geraten. Da der Handyempfang schlecht war, schickte der männliche Kletterer mit seinem Telefon eine SMS an eine Freundin. Diese wiederum alarmierte die Leitstelle in der Stadt Höxter. Da die dortigen Kollegen keinen Kontakt zur Bergrettung in Italien herstellen konnten, wurde die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr München eingeschaltet.

Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit der Leitstelle in Bozen, konnte umgehend ein Kontakt vermittelt werden. Kurze Zeit später lief die umfangreiche Rettungsaktion an, die beiden Bergsteiger konnten durch Kräfte aus Savona mittels ihres Handys lokalisiert werden. Die Einsatzkräfte der dortigen Bergrettung setzten sich sofort in Bewegung.

Aufgrund der Örtlichkeit musste ein sehr langer Anmarschweg von mehreren Stunden bewältigt werden. Da die beiden Bergsteiger über die richtige Ausrüstung verfügten, konnten sie die Rettungskräfte mittels Lichtzeichen auf sich aufmerksam machen. Um Fünf Uhr Morgens wurden die Beiden mit einer leichten Unterkühlung gerettet.

Rubriklistenbild: © dpa

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