Von Anwohnern gerettet

Münchner kentern mit Schlauchboot an Wehr

Das Tölzer Wehr ist nicht befahrbar

München/Bad Tölz - Eine Gruppe aus München ist am Wehr des Tölzer Stausees mit einem Schlauchboot gekentert. Die vier Männer hatten Glück im Unglück.

Mächtig Glück im Unglück hatten vier Münchner Schlauchbootfahrer auf der Isar: Die vier Männer im Alter von 32 bis 42 Jahren kenterten am Freitagabend am Wehr des Tölzer Stausees. Anwohner befreiten sie aus der gefährlichen Wasserwalze.

Die Münchner waren am Freitagabend in zwei Schlauchbooten die Isar abwärts unterwegs. Am Stauwehr angekommen, stieg einer des Quartetts aus und gab Grünes Licht – den Warnschildern zum Trotz hielt er die Route durchs linke Schleusentor für befahrbar. Er stieg wieder ein, die Münchner setzten ihre Bootsfahrt fort.

Das erste Boot kenterte. Die beiden Insassen klammerten sich an das nachfahrende Boot, bis auch das umkippte. Die Münchner gerieten in die gefährliche Rückströmung, die erst kürzlich einen Kanufahrer das Leben kostete. Nur durch Glück hörten Anwohner die Hilferufenden und warfen den Gekenterten einen Rettungsring zu. Wasserwacht und Feuerwehr bargen die Boote und deren Besatzung. Die Münchner wurden unterkühlt und erschöpft ins Krankenhaus eingeliefert.

wim

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