Bilder vom Münchner Spektakel

Einigkeit und Recht und Party - 400.000 feiern

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Auch das Wetter spielt mit: Bei strahlendem Sonnenschein feiern in München rund 400 000 Gäste den 22. Jahrestag der Deutschen Einheit. Jede Region lockte mit landestypischen Spezialitäten.

München - Auch das Wetter spielt mit: Bei strahlendem Sonnenschein feiern in München rund 400 000 Gäste den 22. Jahrestag der Deutschen Einheit. Jede Region lockte mit landestypischen Spezialitäten.

Eine Stadt? Nein, eine einzige Party-Zone. Rund 200 000 Gäste feierten den Tag der Deutschen Einheit hier bei uns in München. Weil Bayern im Moment den Vorsitz im Bundesrat innehat, war München Schauplatz der zentralen Feier. Also: Einigkeit und Recht und Party!

Am Dienstag und am Mittwoch gab’s Musik, Gaumenschmankerl und, Info-Stände und jede Menge Mitmach-Aktionen an der Ludwigstraße. Das befürchtete Chaos blieb aus. Weder Polizei als auch Verkehrsbetriebe meldeten bis zum frühen Abend größere Probleme.

Impressionen von der Münchner "Ländermeile"

Impressionen von der Münchner "Ländermeile"

Zur Haupt-Feier am Mittwoch gehörte ein Festakt in der Staatsoper – unter anderen mit Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Zuvor hatten bereits die beiden großen Kirchen bei einem ökumenischen Festgottesdienst mehr Einsatz für Europa gefordert. Der katholische Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, mahnte in der Kirche St. Michael: „Wir sind nicht alleine als Deutsche unterwegs.“ Er erinnerte daran, dass es ohne die Gemeinschaft in Europa keine deutsche Einheit gegeben hätte.

Der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm sagte, die gebotene Dankbarkeit der Deutschen für die geschenkte Freiheit seit der Wiedervereinigung sei nicht vereinbar mit einer Überheblichkeit anderen gegenüber.

Und draußen auf der Ludwigstraße? Da genossen die vielen, vielen Leute die strahlende Sonne und das Bürgerfest. Probierten sich kulinarisch durch die Bundesländer, feierten friedlich und entspannt.

Johannes Heininger, Marie-Anne Hollenz

 

Linke Demo lief ohne Randale

Mit 45 Minuten Verspätung startete am Mittwoch am Stachus die Demo „Gegen die Einheitsfeierlichkeiten“ des Linksextremen Jan Tepperies. Rund 500 Demonstranten – darunter 150, die nach Polizeiangaben dem gewaltbereiten, sogenannten Schwarzen Block zugeordnet werden – machten sich ab 15.45 Uhr auf den Zugweg über das Sendlinger Tor und das Rosenthal zurück zum Stachus. Bis zum frühen Abend kam es zu keinerlei Zwischenfällen. Die Demonstration wurde von starken Polizeikräften durch die Stadt begleitet.

dop

Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit

Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit

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