In Südtiroler Bergen

Vermisster Münchner (32) tot im Eis entdeckt

München - Seit drei Monaten wussten Familie und Freunde nicht, was mit ihm passiert ist: Jetzt besteht Gewissheit. Ein Mann (32) aus München wurde in Südtirol tot im Eis entdeckt.

Seit drei Monaten wussten Familie und Freunde nicht, was mit ihm passiert ist: Jetzt besteht Gewissheit. Ein 32-Jähriger Mann aus München wurde in Südtirol tot im Eis entdeckt. Das berichtet die Zeitung "Dolomiten".

Der Variantenfahrer war damals ebenso wie drei weitere Männer von einer Lawine überrascht und verschüttet worden. Unter den Schneemassen konnten die Retter nur den Trentiner Bergführer Mauro Giovanazzi (49) und Marco Gius (59) aus Trient sowie Volker Klar (40) aus München bergen. Der 32-Jährige aus  München war verschollen - trotz tagelanger intensiver Suche wurde er nicht gefunden.

Wie die Südtiroler Zeitung "Dolomiten" berichtet, vermutete man, dass der Münchner im Auslauf der Lawine im Bachbett des Rosimbaches unter meterhohen Schneemassen begraben wurde.

In den letzten Wochen hatten Männer der Suldner Bergrettung regelmäßig den Lawinenkegel nach Hinweisen auf den Vermissten abgesucht. Am Samstag dann eine Entdeckung: Ein Handschuh des Münchners.

In Absprache mit der Gemeinde Stilfs begann die Bergwacht erneut in den verbliebenen Schneemassen nach dem Vermissten zu suchen. Am Dienstagmorgen konnte die Bergrettung Sulden in die Höhle einsteigen, die der Bach in die Schneemassen gegraben hatte. Nach rund sechs Metern stieß er auf das Snowboard des Vermissten und schließlich auf die Leiche des 32-Jährigen Münchners.

mm

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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