Die hatte's eilig

Hamburger Baby kommt mit Münchner Hilfe zur Welt

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Ein Hamburger Baby schaffte es mit der Hilfe aus München wohlbehalten auf die Welt.

München/Hamburg - Die Münchner Leitstelle hat in Hamburg eine Hausgeburt eingeleitet. Eine kuriose Geschichte mit Happy End.

Um 3.36 Uhr klingelt das Telefon in der Integrierten Leitstelle München. Der Disponent nimmt ab, eine Frau ist am Apparat. Sie ist hörbar wahnsinnig aufgeregt. Die Frau erklärt dem Disponenten, dass ihre Schwester ein Kind erwarte. Die Wehen kommen schon alle zwei Minuten. Der Beamte will wissen, wo er seine Kollegen hinschicken muss. Da nennt ihm die Frau eine Adresse in Hamburg.

Das hätte der Beamte nicht erwartet. Natürlich leitet er den Notruf sofort an die Einsatzzentrale in Hamburg weiter. Vorher erfasst er noch alle Daten, denn die Zeit drängt. Und die Eile lohnt sich: Nur 26 Minuten nach dem Anruf in München kommt einer Hamburger Wohnung ein kleines Mädchen zur Welt. Mit der Unterstützung der Hamburger Helfer. "Mutter und Kind sind wohlauf", teilen die stolzen Kollegen aus der Hansestadt den Münchnern wenig später mit.

Und warum es statt in der Hansestadt, in Bayern klingelte, fanden die Beamten auch heraus: Die Münchner Schwester war nur zu Besuch im Norden. In ihrer Aufregung wählte sie einfach die im Handy eingespreicherte Münchner Nummer. vu

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