Neue Zahlen des IVD

Münchner Mieten steigen langsamer

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München - Die höchsten bayerischen Mietpreise werden, na klar, in München verlangt. Inzwischen steigen die Preise in anderen Städten im Freistaat aber schneller an als in der Landeshauptstadt.

Das zeigen neue Zahlen des Immobilenverbands Deutschland IVD, der den Preisanstieg bei Mietwohnungen seit Herbst 2010 untersucht hat.

Im untersuchten Zeitraum haben demnach die Preise in allen größeren bayerischen Städten deutlich zugelegt. Den deutlichsten Anstieg hatte mit einem Plus von 37,3 Prozent Ingolstadt zu verzeichnen. Es folgt Augsburg mit 21, 9 Prozent, die Nürnberger müssen durchschnittlich 20,3 Prozent mehr Miete bezahlen. In Regensburg (18,8 Prozent Anstieg) und Erlangen (18,4) bewegt sich die Preisentwicklung auf einem Niveau wie in München. Hier werden durchschnittlich um 18,5 Prozent höhere Preise abgerufen als im Herbst 2010. In München waren zum Zeitpunkt der Datenerhebung vor wenigen Monaten durchschnittlich Preise von 14,70 Euro/Quadratmeter abgerufen.

Stephan Kippes, der Chef des IVD-Marktforschungsinstitutes kritisierte, dass zwar wieder mehr neu gebaut wird – aber fast nur im teuren Preissegment.

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