Spirale dreht sich weiter

Münchner Mondpreise: Immobilienmarkt schießt in den Himmel

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Die Preise in München sind erneut astronomisch gestiegen. 

Und wenn du denkst, es geht nicht mehr, dann kommt der nächste Preishammer. Tatsache ist: Auf dem eh schon irren Münchner Immobilienmarkt hat sich die Preisspirale schon wieder nach oben geschraubt.

München - Das zeigt sich unter anderem an einem neuen Bericht der Experten von F+B. Deren erschreckende Feststellung: Zum ersten Mal wird der Quadratmeter Wohnfläche für mehr als 11.000 Euro gehandelt.

Kaufen: 11.000 Euro für einen Quadratmeter

Es ist eine Schallmauer! Zum ersten Mal ist bei einem Inserat jetzt eine Münchner Eigentumswohnung für einen Quadratmeterpreis von mehr als 11 000 Euro angeboten worden. Das geht aus dem neuen Wohn-Index der Immobilien-Spezialisten F+B hervor. Bei jener Wohnung (das konkrete Gebäude wird nicht genannt) werden exakt 11 090 Euro pro Qua­dratmeter aufgerufen.

Sicher: Das ist nicht die Regel – aber schon der Durchschnitt ist jenseits von Gut und Böse. Der F+B-Bericht kommt in der Münchner Gesamtübersicht für Eigentumswohnungen auf 5830 Euro Quadratmeterpreis. Das ist bundesweit der traurige Spitzenwert und für einen Normalverdiener nicht mehr zu finanzieren.

Und: Es betrifft nicht nur die Stadt selber, sondern auch das Umland. Auch Unterschleißheim, Olching, Freising, Dachau, Germering, Fürstenfeldbruck und Erding gehören innerhalb Deutschlands zu den teuersten Städten in Sachen Wohn-Eigentum. F+B hatte alle Gemeinden mit mehr als 25.000 Einwohnern untersucht.

Markant sind nicht nur die Preise selbst, sondern auch die Entwicklung. Innerhalb eines Vierteljahres ist München zwar „nur“ um 1,0 Prozent teurer geworden, innerhalb eines Jahres allerdings um 6,2 Prozent. Und: Es handelt sich da nicht um Luxus-Apartments, sondern um 75 Quadratmeter in einem zehn Jahre alten Haus.

Auch was die Mieten betrifft, gibt es keine Entwarnung und zudem Streit um den Mietspiegel. 

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