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Malik ist Münchens erstes Baby des Jahres

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Glücklich: Fuad und Amela Dervisevic mit Baby Malik, Tochter Emma, Sohn Elmin und ihrem Neffen Mirza (Mitte), die ein bisserl schüchtern in die Kamera schauen.

München - Das erste Münchner Baby des Jahres 2013 kam um 0.37 Uhr an der Maistraße zur Welt – der kleine Malik ist ein Leichtgewicht.

Die Feuerwerkskörper waren eingekauft, die Hackfleisch-Taschen, die man in Bosnien traditionell zu Silvester isst, gerade angerichtet, als bei Amela Dervisevic die Wehen einsetzten. „Meiner Schwiegermutter war sofort klar, dass es jetzt los geht und wir ins Krankenhaus müssen“, erzählt die 27-Jährige. Ihr Mann Fuad fuhr das Auto vor – und ab gings in die Frauenklinik an der Maistraße. Kracher waren zu hören und ein gigantisches Feuerwerk schmückte den Himmel, als Malik um 0.37 Uhr das Licht der Welt erblickte – als erstes Münchner Baby des Jahres 2013!

Die weiteren Babys, die in der Neujahrsnacht zur Welt kamen, ließen sich ein wenig länger Zeit: In Schwabing etwa kam um 1.02 Uhr ein Bub zur Welt, in der städtischen Klinik in Harlaching um 2.56 Uhr ebenfalls ein Junge und im Klinikum des Dritten Ordens um 3 Uhr ein weiterer männlicher Mini-Münchner.

„Eigentlich dachte ich, wir könnten vorher noch anstoßen und uns ein frohes neues Jahr wünschen, aber Malik wollte es anders“, sagt Amela Dervisevic und lacht. Malik, 2970 Gramm schwer und 53 Zentimeter lang, liegt in seinem Wägelchen, ein seliges Lächeln im Gesicht. Um ihn herum stehen seine Schwester Emma (4), Bruder Elmin (6) sowie Cousin Mirza (9) und herzen das Zwergerl. Sie können es gar nicht erwarten, Malik mit nach Hause zu nehmen. Bis es in zirka zwei Tagen soweit ist, hat Papa Fuad Dervisevic dann auch das Kinderbettchen aufgebaut. „Malik sollte ja eigentlich erst am 6. Januar zur Welt kommen“, erzählen die in Giesing lebenden Eltern.

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Fuad Dervisevic, Objektleiter bei einer Gebäudereinigungsfirma, war bei der Geburt dabei: „Obwohl es schon das dritte Kind ist, war ich wahnsinnig aufgeregt. Ich habe nicht mal das Knallen der Böller richtig gehört, weil ich mich ganz auf meine Frau und das Kind konzentriert habe“, erzählt er. Die Haare habe Malik von ihm, scherzt der 40-Jährige und deutet auf sein lichtes Haar. Er und seine Frau sind überglücklich. „Wenn ich Malik im Arm halte, das ist so schön, dass ich dafür keine Worte habe“, sagt die Mama. Fuad Dervisevic freut sich schon auf die künftigen Geburtstagsfeiern seines Jüngsten: „Ich mache selbst gern Feuerwerk. Heuer ist es ausgefallen, aber künftig haben wir an Silvester ja doppelt Grund zu feiern.“

Bettina Stuhlweissenburg und Wolfgang de Ponte

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